Chapter Text
John atmete tief ein.
Drehte sich noch ein paar Mal vor dem Spiegel. Anzüge trug er nur wenn er einen wichtigen Termin hatte oder ein Date.
Ein Date.
Ja, dass hatte er heute. Zumindest nach der Ansicht eines gewissen Soziopathen im unteren Stockwerk. Seiner Ansicht nach, hatte Sherlock ein Experiment gestartet. Sie waren schon oft essen. Was genau sollte heute also anders sein.
Etwas zu früh, um 18:50 Uhr trat er die Treppen hinunter. Ein komisches Gefühl. Wenn er es nicht besser wüsste, würde er sagen, dass er aufgeregt war. Ein bisschen zumindest. Aber es war nur ein Essen. Kein Date. Kein richtiges Date. Wusste Sherlock überhaupt was ein Date ist? Hatte er schon einmal eines?
Als er die Tür öffnete war der Raum und die Küche leer und es war totenstill.
„Sherlock?“
Keine Antwort.
Er ging durch die Tür ins Wohnzimmer, von dort durch die Küche und zu seinem Schlafzimmer.
Die Tür stand wie immer leicht auf, aber auch dort war er Nicht zu sehen.
Er seufzte.
Wunderbar. Scheinbar hatte er ihn nur an der Nase rumgeführt. Vielleicht war seine Reaktion auch ein Experiment und er war voll drauf reingefallen. Gleich sprang er aus irgendeiner Ecke hervor, sichtlich amüsiert. Ganz bestimmt.
Als er durch die Küche zurück ins Treppenhaus ging hörte er ein lautes Poltern von unten.
„Mrs. Hudson, ist alles in Ordnung?“
Rief er, während er einige Stufen nach unten eilte.
„Ihr geht es gut. Du bist zu spät.“
Rief jemand zurück. Rief ER zurück.
Sherlock stand unten an der Tür, seinen besten Armanianzug und eine Fliege an. Das weiße Hemd hatte silberne Manschettenknöpfe. Die Schuhe blank geputzt. Er nestelte vor dem Spiegel an seinen Haaren herum.
Sein Blick ging zu Johns Augen und von dort kurz über seinen Dress. Wahrscheinlich stand er dort wie ein offenes Buch auf der Treppe und Sherlock hatte bereits den kleinen Knick an seinem rechten Hosensaum bemerkt.
Zum Glück hatte er genau angezogen was Sherlock verlangt...gewünscht...hatte.
Die Nervosität stieg in ihm auf. Sherlock hatte ihn schon oft gemustert, aber für ein einfaches Essen putzte er sich nie so heraus.
Okay, vielleicht hatten sie doch ein Date.
„John, bitte nimm ihn mit. Sherlock sitzt nun schon seit 30 Minuten bei mir und sortiert meine Küche um.“ Die ältere Dame drückte den Größeren an den Schulterblättern zur Eingangstür des Hauses.
„Weil die Anordnung ihrer Gewürze garnicht ihren Kochgewohnheiten entspricht. Ich habe es nur umsortiert als ich gewartet habe.“
„Worauf gewartet?“
John stand nun direkt neben ihm, blickte zu ihm hoch.
„Du hast 19 Uhr gesagt. Es ist kurz vor.“
Sherlock hob den Arm, schob das weiße Hemd etwas nach hinten. Seine Uhr blitzte hervor. Ein kurzer Blick und dann blickte er zur Tür. Wich er seinem Blick aus? Sherlock wich seinem Blick aus?
„In weiser Voraussicht habe ich das Taxi auch erst für 19:10 Uhr bestellt.“
„Ich bin nicht zu spät.“
Das fing ja super an. Aber er kannte ihn. So war er eben. Wahrscheinlich hatte er in seinem Kopf 18:30 Uhr gesagt, sein Mund hatte aber eine andere Uhrzeit hervorgebracht.
Als sie die Mäntel anzogen ging Sherlock bereits nach draußen und sah nach dem Taxi.
„Er ist nervös.“
Die alte Dame grinste ihn an, als John durch die Eingangstür trat.
„Er wohnt seit 8 Jahren hier, meine Gewürze standen schon immer so. Aber genau heute musste er sie umsortieren. Aber nicht Sherlock mein Lieber. Er ist nervös.“
John lächelte leicht. Wo auch immer Sie das wieder her hatte, dass es heute ein Date war.
Als er rauskam stand Sherlock am Taxi, hielt ihm die Tür auf.
„Was ist los?“
„Steig ein John.“
Dann verstand er es. Sherlock Holmes, der Meisterdetektiv, hielt ihm die Tür auf. Ihm. Seinem Date.
Scheinbar hatte er Etikette in seinem Gedächtnispalast wichtiger gefunden als das Sonnensystem.
Er stieg ein, rutschte durch, sodass Sherlock neben ihm einsteigen konnte.
Sherlock blickte ihn kurz an und schloss die Tür.
Kaum saßen sie, holte Sherlock sein Handy raus.
„Lestrade“
„Greg.“
„Greg... hat mir vorhin dieses Bild geschickt. Was siehst du?“
Er rutschte ein Stück zu John und streckte den rechten Arm etwas um ihm das Bild auf dem Handy zu zeigen.
Unbewusst beugte sich John etwas an ihn heran und ihre Schultern berührten sich dabei. In jeder anderen Situation und an jedem anderen Tag, war es normal, aber heute spürte John die Körperwärme des anderen durch den Mantel und sein Jackett. Es war anders. Die Luft dicker.
Er räusperte sich. Sherlock wirkte unbeeindruckt. Wahrscheinlich nahm er es garnicht wahr. Er sah alles halt etwas anders. Und da waren sie wieder. Die Zweifel ob Sherlock wirklich wusste, was es hieß verliebt zu sein. Den anderen bei sich haben zu wollen, immer und es trotzdem nicht genug war. Den anderen zu berühren, Küsse, Sex. Bei genau dem letzten Punkt war John fast sicher, dass Sherlock keine Erfahrungswerte hatte. Geküsst hatte er Janine, vielleicht auch Miss Adler. Ob Sherlock wirklich wusste, was das Gefühl hieß?
Auf dem Handy war ein Foto einer Leiche mit Rosenblättern umringt. Eine Kerze war umgefallen und das Wachs war der auf dem Boden liegenden Leiche ins Gesicht gelaufen.
„Der Liebhaber wars.“ winkte John ab.
„Warum?“
„Rosenblätter, Kerzen, Spitzennegligee. Das kannst selbst DU nicht übersehen, Sherlock.“
Grinste John.
Erntete einen skeptischen Seitenblick und dann ein Grinsen.
„Mir ist eher der Ehering aufgefallen und die Schnittwunden an den Handgelenken. Das Wachs wurde ihr lebend ins Gesicht geschüttet. Es ist nicht nur über ihr Gesicht gelaufen sondern auch in ihren Mund.
Scheinbar sollte es so aussehen aber der Verschluss am Negligee ist in der zweiten Reihe zu, Ihre Körpermaße entsprechen aber eher der äußersten Reihe. Warum sollte sie den Ehering tragen, wenn sie ihren Liebhaber trifft.
Sie hat blaue Flecken am Rücken und an den Innenseiten Ihrer Arme.“
Fast so als wollte er angeben, was er ja nie tat, fügte er hinzu.
„Ich habe..Greg.. bereits geschrieben, dass es der Ehemann war. Nicht aus Liebe. Sie betrog ihn schon seit.. 6 Monaten mit dem Bücherhändler. Ihre Ehe war nicht sonderlich gut. Er schlug sie. Er hat es rausgefunden und sie getötet. Es sollte aber auf den Liebhaber schließen.“
Er steckte das Handy weg und das Taxi hielt vor einem alten Gebäude.
Scheinbar brauchte er seine Meinung hier nicht, hatte ihn aber genug abgelenkt, dass er nicht mitbekommen hatte, in welchem Stadtteil und in in welcher Straße sie sich befanden. Der Fall war weder interessant genug, dass Sherlock davon erzählen müsste, noch aufregend genug, dass er sich damit auf einer Taxifahrt beschäftigen würde. Es hörte sich eher nach einer 3 auf Sherlocks Skala an. Normalerweise man er nichts an, was nicht mindestens eine 7 war. Der Fall war also nur ein Ablenkungsmanöver.
Jemand öffnete die Tür des Taxis.
„Mister Holmes. Mister Watson.“
Wieviele Sterne hatte dieses Restaurant, wenn man vom Taxi abgeholt wurde? Gut, dass er seine Kreditkarte dabei hatte. Er konnte Sherlock ja nicht zahlen lassen. Er war hier der Mann. Gut, waren sie beide, aber er war der Erfahrene..
Vorm Aussteigen zahlte Sherlock das Taxi und ging vor John hinein. Aber nur zwei Schritte vor ihm, halb nach hinten gedreht, ihm die ganze Zeit im Blick.
„Mycroft hat es mir empfohlen.“
„Weiß Mycroft etwa auch von unserem Date?“
„Er hätte es eh über die Kameras im Elchgeweih gesehen. Er lässt nunmal keine Gelegenheit aus, um zu wetten.“
Sie wurden an den hintersten Tisch geführt, man rückte Ihnen die Stühle zurück und als Sie saßen, an den Tisch heran. Eine Kerze wurde angezündet. Fast hätte John es nicht bemerkt.
„Moment mal...Kameras im Elchgeweih? Seit wann? Und welche Wette?“
Sherlocks Blick wich kurz von Johns Augen zu seinen Lippen und zurück. Weniger als eine halbe Sekunde hatte er Zeit um es zu bemerken.
„Ach das ist seit meinem letzten Krankenhausaufenthalt da.“
Lies Sherlock die Antwort auf die Wette aus und John wunderte sich, ob er es nicht extra überhört hatte.
Die bestellten Wein und Filetsteak. Sherlock aß es fast ganz. Selten. Aber John war froh, dass Sherlock etwas zu sich nahm. Er hingegen bekam kaum etwas runter.
Immer wieder blickte der Größere während des Essens zu ihm rüber, die Gesichtszüge durch die Kerze weich gezeichnet und sobald John aufblickte, sah er weg.
Das machten sie viermal, bevor John den Blick nicht mehr abwendete.
„Was?“
„Das frage ich dich Sherlock.“
„Ich weiß nicht was du..“
„Du weichst meinen Blicken aus.“
„Du schaust wie ein verschrecktes Reh.“
Wich es über seine Lippen und John blinzelte einige Male.
„Ich...was? Wenn hier jemand verschreckt ist, dann du. Du weichst doch die ganze Zeit meinem Blick aus.“
Er nahm einen großen Schluck aus seinem nun zweiten Weinglas. Die Luft war Dick. Dicker als zu Beginn des Abends und selbst dort hatte er kaum atmen können.
John leckte sich über die Lippen, Sherlocks Blick folgte seiner Zunge einen kurzen Moment, dann sah er wieder auf seinen Teller.
Er schniffte, so, wie er es immer tat, bevor er etwas wichtiges sagte.
„Hör mal, wenn du das gestern nur als Spaß gemeint hast, ist dass okay. Ich bin nicht wütend. Du darfst es zugeben.“
Blaue Augen blickten von seinen Teller auf, so schnell, dass John dachte er erschreckt sich.
„Was bringt dich zu der Annahme, John?“
„Du...“
„Ich, was?“
„Das hier. Ich weiß nicht, ob du schonmal ein Date hattest. Aber das man den Blicken ausweicht und nicht redet, seit über einer Stunde, gehört eher weniger dazu. Würden wir uns nicht kennen, dann würde ich sagen, dass keiner von uns den anderen jemals Wiedersehen möchte.“
Er huffte das letzte bisschen des Satzes als wäre es lustig.
Sherlock blieb still, seine Augen arbeiteten, so als ob er versuchte ihn zu lesen.
„Es ist okay. Wirklich. Das hier muss kein Date sein. Wir können einfach wie immer essen und über die Arbeit sprechen.“
Sherlock sagte weiterhin nichts. Blickte ihn nur an.
„Hör mal...“
John legte das Messer zur Seite, beugte sich etwas über den Tisch und legte seine rechte Hand auf die von Sherlock. Er hätte erwartet, dass er wegzog, aber stattdessen hielt er still und legte die Gabel nieder. Sein Blick wechselte kurz zu ihren Händen und zurück zu John.
„Hör mal. Ich bin da wirklich nicht gut drin.
Das was wir haben, dass ist etwas, was ich nicht verlieren möchte. Sollte das hier also ein Experiment sein..Sherlock, bitte hör jetzt auf damit. Um unseres Willen. Wir können Mycroft sagen, was auch immer du gewettet hast. Es ist okay.“
„Das ist es nicht.“
Sherlock drehte seine Hand unter John, sodass sich ihre Handflächen berührten und schob sie etwas höher, dass John seinen Puls durch die dünne Haut am Handgelenk spüren konnte. Als würde er einen Marathon laufen. Er raßte und seine Handflächen schwitzen.
Dabei saß Sherlock äußerlich ruhig vor ihn, seine Augen konstant auf ihn gerichtet. Bei genauerer Betrachtung waren seine Pupillen leicht geweitet.
Er war nervös. Schrecklich nervös. Das hier bedeutete etwas. Es war nicht wie John vermutet hatte.
John schluckte, wollte seine Hand zurück ziehen doch Sherlock umfasste sein Handgelenk und ließ ihn nicht.
„Du vermutest richtig, ich hatte noch nie ein echtes... Date.“
Er machte eine ganz kurze Pause und blickte zur Seite. Scheinbar konnte auch einen Sherlock Holmes etwas peinlich berühren.
„Aber du liegst falsch was meine Gefühle angeht. Das hier ist kein Experiment. War es nicht. Wird es nicht sein. Wir haben zu viel erlebt. Zu viel verloren. Ich will nicht noch mehr verlieren. Du bist wieder da. Das ist alles was zählt.“
John schloss seine Hand um Sherlocks Handgelenk.
„Sorry.“
Presste er hervor.
„Ich dachte du..testest mich. Machst dich lustig.“
„Die Zeiten sind vorbei.“
„Tut mir leid.“
Kam es nun noch etwas gepresster von John. Er fühlte sich furchtbar. Er war der mit Erfahrung. Hatte unzählige Dates, die meisten davon eher schlecht als erfolgreich. Er hätte dafür sorgen müssen, dass Sherlock sich wohl und nicht so unsicher fühlte.
„Muss es nicht. Es war auch etwas unüblich, wenn man der allgemeinen Meinung im Internet Beachtung schenkt, wie ich es gesagt habe.“
John leckte sich erneut über die Lippen, er war nun plötzlich auch schrecklich nervös. Sherlock musste seinen Puls spüren. Seine Hand lag weiterhin um sein Handgelenk.
Alles hatte eine gewisse Tiefe bekommen. Das hier war nicht mehr lustig. Ihre Beziehung war alles, aber nicht lustig und vorallem nicht einfach. War sie nie und würde sie wohl nicht werden.
„Bist du sicher, dass du weißt was das hier bedeuten würde? Für dich, für mich und für uns.“
„Ich habe es berechnet.“
Sherlock lächelte leicht, aber danach war John nicht der Sinn. Nicht jetzt.
„Oh, dann sag mir doch, hast du das hier auch gewusst. Läuft es so, wie du es berechnet hast?“
Sarkasmus erkannte er selten. Wahrscheinlich auch jetzt nicht. Doch die Antwort überraschte.
„Nein, alle meine Berechnungen, seit Betreten des Restaurants, liegen daneben.“
Unerwartet. Aber gut. Es gab Dinge, die Sherlock nicht berechnen könnte.
„Dann sag mir, was du willst.“
„Dich, John. Dich.“
Er sagte es so, als wäre es das natürlichste auf der ganzen Welt.
„Was auch immer du anbieten möchtest. Was du bereit bist zu geben.“
Er spürte Sherlocks Puls, sofern es möglich war, noch schneller schlagen. Es passte zu Ihnen. Den Puls des anderen beobachten, während sie über sich sprachen. Ungewöhnlich aber so war es.
„Okay.“
John zog seine Hand zurück. Mit einer schnellen Bewegung, sodass Sherlock seinen hast verlor.
„Ich möchte zahlen und gehen. Bitte.“
Er sah die Enttäuschung in Sherlocks Blick, dann senkte er ihn.
Die zahlten. Sherlock zahlte obwohl John versuchte ihn davon abzubringen. Sie traten vors Restaurant, John bestand darauf ein paar Meter weiter ein Taxi zu rufen. Er fühlte sich unwohl wenn das der Kellner für ihn tat.
Sherlock hatte nicht gesprochen. War wortlos neben ihm hergelaufen. Die Hände in den Taschen.
John hatte es ihn gleich getan. Sie gingen schweigend nebeneinander her und hielten an der nächsten Straße an.
Besser gesagt, John blieb stehen. Einfach mitten auf dem Weg. Sherlock ging einige Schritte weiter, bemerkte es dann und drehte sich um und sagte doch etwas.
„John, was ist los?“
Aber er sprach nicht. Musterte ihn.
Leckte sich über die Lippen, der Blick wechselte zwischen Sherlock und einem Punkt etwas weiter links hin und her.
„Ich.. bin nicht sicher was ich geben kann.“
Schluckte er. Sherlock verstand es erst nicht. Doch dann sah er es in seinem Blick.
„John.“
Kam es geflüstert, als hätte er Angst ihn zu verschrecken.
„Keine Ahnung ob du das hier voraus gesehen hast oder nicht.“
Huffte er.
„Und ich bin wirklich schlecht darin.“
Er atmete tief ein.
„Du bist mein bester Freund. Ich weiß nicht warum du immernoch bei mir bist, obwohl ich dir viele schlimme Dinge angetan habe.“
„Ich denke mein Berg an schlimmen Dingen wiegt tausend mal mehr als dein-„
„Sherlock!“
Und er verstummte ohne seinen Satz zu beenden. Untypisch. Aber John war froh. Er musste es loswerden.
„Ich bin nicht in dich verliebt Sherlock.“
Es war wie ein Spiegel der in tausend Teile zersplitterte als er in Sherlocks Augen schaute. Doch bevor der Moment sinken könnte, sprach John weiter.
„Ich... Gott... ich liebe dich. Wirklich. Ich liebe dich schon so lange. Ich bin nicht mehr nur in dich verliebt. Ich habe dich als Freund geliebt und ich tue es auch in..anderer Weise. Du hast Recht. Wir haben so viel verloren. Ich will nicht ewig warten.
Und wenn du das hier alles nur als Experiment gemeint hast, werde ich mich wohl vor das nächste Auto werfen.“
Sherlock stand dort. Es dauerte, bevor er blinzelte und sein Mund sich öffnete, bevor er ihn wieder schloss.
John wusste, dass es eine Menge Daten waren und er wahrscheinlich all das erst in all seine Zimmer in seinem Kopf unterbringen musste.
Er trat ein paar Schritte auf ihn zu. Sherlocks Augen folgten ihm, aber er reagierte nicht.
Vorsichtig hob er eine Hand, legte sie an seinen Kopf über sein Ohr, in die Weichen Locken.
Erst dann, erst mit Johns Berührung holte er Luft. Er hatte die ganze Zeit die Luft angehalten.
Sein Blick senkte sich zu John herunter.
„Hey. Wieder da?“
Grinste er und Sherlock sah ihn mit großen Augen an. John senkte die Hand, sah zu ihm auf.
„Zuviel für Heute. Lass uns zurück fahren, okay?“
Er hob die Hand für das nächste Taxi, welches sich verlangsamte und zu Ihnen fuhr.
Sherlock sagte Nichts, doch dann brachte er ein.
„John.“
„Hmm?“
„Ich..das..“
Dann atmete tief durch. Begann erneut als das Taxi anhielt.
„Das war wundervoll. Danke.“
Seine Wangen wurden Rot und so die von John. Wie Teenager grinsten sie sich an als sie ins Taxi stiegen.
