Actions

Work Header

Rating:
Archive Warning:
Category:
Fandom:
Relationship:
Characters:
Additional Tags:
Language:
Deutsch
Series:
Part 1 of Paarungszeit
Stats:
Published:
2023-06-03
Completed:
2023-07-29
Words:
20,104
Chapters:
10/10
Comments:
42
Kudos:
91
Bookmarks:
10
Hits:
1,597

Mating Season [Steter]

Summary:

Die Figuren basieren auf der TV Show „Teen Wolf“, allerdings ebbt die Monsterwelle ab und langsam kehrt Ruhe in Beacon Hills ein. So kann sich Peter auf die Umwerbung seines Gefährten konzentrieren, wenn auch offensichtlich aufdringlich. // Stiles + Peter

Chapter Text

Paaring: ♥ Stiles & Peter  ♥

 

Warnung: Das erste Kapitel mag einigen etwas Düster vorkommen, keine Angst, die nachkommenden sind harmlos. Die Warnung bezieht sich auf das erste Kapitel.

 

Zusatzinfos: Stiles ist 17 Jahre und Peter ist 40 Jahre alt. Derek ist der Alpha des Rudels. Und auch wenn sie nicht direkt auftreten, Boyd, Erica und Isaac sind die Welpen vom Rudel.

 

Kapitel: 10

 

Status: Abgeschlossen

 

Update: Samstags

 

***************************************************************************

 

Stiles kam von seinem Training zurück und wollte nur noch unter die Dusche und etwas zocken. Auch als Bankwärmer kam er ins Schwitzen, weil der Coach die erste halbe Stunde alle Spieler übers Feld rennen ließ. Stiles hatte sich hinterher auf der Bank ausruhen können, während seine Teamkollegen in einem Spiel gegeneinander antraten, aber dennoch schwitze er seither.

 

Als er durch die Tür seines Zimmers getreten war, schoss sein Puls abrupt in die Höhe.

 

„Was machst DU in meinem Zimmer?“, fragte Stiles und sah anklagend zu Peter, der es sich auf seinem Bett gemütlich gemacht hatte, wenigstens hatte er die Schuhe ausgezogen, und ein Buch in der Hand hielt, eindeutig aus Stiles kleinem Bücherregal. „Wie kommst du überhaupt hier rein?“

 

„Wirklich, Stiles?“, fragte Peter und schüttelt den Kopf. Dann nickt er bloß zu dem offenem Fenster, ehe er sich wieder interessiert dem Buch zuwandte.

 

„Das erklärt gar nichts, es beweist nur, dass du ein größerer Grusel und Stalker bist, als ich es bisher annahm“, schnaubte Stiles. Immerhin hatte er das Fenster geschlossen, bevor er ging. Da es jetzt aufstand, hieß es, dass Peter nachgeholfen hatte. 

 

„Okay, was willst du hier?“, fragte Stiles und ließ seine Sachen fallen, ohne den älteren Werwolf aus den Augen zu lassen. Peter war nicht zu trauen. Das bewies auch, dass sein Baseballschläger aktuell nicht griffbereit in der Nähe war, sondern sich neben dem Bett bei Peter befand. Und um an diesen zu gelangen, müsste er über das Bett krabbeln. Keine Chance. „Brauchst du Nachhilfe im Hundetraining? Gassi gehen? Männchen machen? Egal was es ist, ich werde es nicht machen. Du musst dir einen anderen dummen Idioten als Besitzer aussuchen, den du nerven kannst.“

 

„Ich würde das sein lassen, Stiles“, sagte Peter ruhig, wenn auch diesmal ohne ein Lächeln. „Keine Hundewitze“, ermahnte er, ohne aufzusehen. „Außerdem bin ich hier, um mit dir zu reden. Es gibt da eine wichtige Neuigkeit, die du wissen solltest.“

 

„Und die wäre?“, fragte Stiles und verschränkte schmollend seine Arme vor der Brust, um zu zeigen, dass er mit Peter Hales Anwesenheit nicht einverstanden war. Die Sekunden zogen sich zu Minuten hin und Stiles wurde immer ungeduldiger. „Echt jetzt? WARUM BIST DU HIER?“, fragte Stiles ungeduldig, wie auch verzweifelt. Denn nur weil Peter noch nichts gemacht hatte, bedeutete es nicht, dass er plötzlich harmlos und handzahm geworden war. Im Gegenteil, je ruhiger er war, desto größer waren seine Ziele die er sich setzte und das endete meist in Chaos und Gewalt.

 

Je schrecklicher das Ausmaß, desto zufriedener war dieser Psycho Wolf.

 

Peter seufzte theatralisch, als hätte Stiles ihn bei etwas gestört.

 

Entschuldigung, dass Stiles seinem Grusel Stalker beim lesen störte.

 

„Okay, weißt du was, ich rufe Derek einfach an, damit er deinen traurigen Arsch hier rausbringen kann“, plapperte Stiles und holte bereits sein Telefon aus der Tasche. „Wirklich, bin ich ein Asyl für Wölfe, dass sich jeder erlaubt hier ungefragt einzudringen“, murrte Stiles, als er sein Telefon aus der Hosentasche nahm. Allerding ließ er damit Peter aus den Augen und bemerkte dessen ausdrucksloses, ja fast versteinertes Gesicht nicht.

 

Peter hatte das Buch zur Seite gelegt und Stiles an die Wand gedrängt. Es passierte so schnell, Stiles hatte nur einmal geblinzelt und fand sich gegen die Wand gedrückt. Eine Hand von Peter lag neben Stiles‘ Kopf auf der Wand, die andere hielt Stiles linkes Handgelenk fest.

 

Sein Handy hatte er vor Schock fallen gelassen.

 

Doch darum machte sich Stiles gerade weniger Sorgen.

 

Ihm gefiel die Situation nicht; überhaupt nicht.

 

„Ich wollte nett sein“, sagte Peter, gefolgt von einem Knurren.

 

„Ähm, du kannst immer noch nett sein?“, schlug Stiles vor.

 

„Ich wollte, dass du dich wohl fühlst“, sagte Peter und seine Augen wechselten zu blau, während seine Reißzähne wuchsen, ebenso wie seine Krallen. Wobei die Hand, die Stiles hielt, ihn nicht verletzte; noch nicht.

 

„Nein, das hilft nicht“, gestand Stiles, da er Schiss bekam. Selbst wenn er laut um Hilfe schreien würde, würde niemand rechtzeitig hier sein, um ihm aus diesem Schlamassel zu helfen. Verdammte Werwölfe und ihre Werwolfskräfte. Wenn er das hier überlebt, wird er jedem von ihnen ein Flohhalsband mit elektrischem Taser verpassen. Dann würde keiner mehr auf dumme Gedanken kommen. Eigentlich, war es ein komischer Gedanke, nur konnte Stiles gerade nicht lachen, da Peter so verdammt ernst aussah; todernst.

 

„Ich mag dich, Stiles“, sagte Peter und betrachtete den Jungen, als wäre er eine köstliche Mahlzeit.

 

„Okay, gut das wir das geklärt haben“, sagte Stiles und leckte sich nervös die Unterlippe. Er bekam große Augen, weil Peter ihn genau beobachtete und tiefer grollte. Scheiße! Echt jetzt?!

 

„Weißt du, ich biete nie jemandem den Biss zwei Mal an“, sagte Peter, er hatte zu seiner Ruhe wiedergefunden, war aber immer noch zum Teil Wolf.

 

„Und ich sagte, dass ich ihn nicht will“, sagte Stiles und sein Herz stotterte. Verdammt. Verdammt. Verdammt. Es würde enden. Entweder würde er sterben oder in einen Werwolf verwandelt werden. „Ich bin geehrt, dass du dabei an mich gedacht hast, aber ich muss entschieden Ablehnen. Ich bin nicht damit Einverstanden, also schaff deinen pelzigen Hinter hier raus.“

 

„Stiles“, raunte Peter dunkler und lächelte, was aber seine Augen nicht erreichte. „Ich biete den Biss nicht zwei Mal an, weil ich dieses Mal nicht fragen werden.“

 

„Was?“ Stiles wollte nicht so klingen wie ein panisches Mädchen, aber diese Aussage brachte ihn noch mehr ins Schwitzen, als er es bereits schon tat. „Das würde ich mir überlegen. Wie du vielleicht riechen kannst, schwitze ich.“ Das schien den älteren Mann nicht zu beeindrucken. „Gut, du scheinst damit kein Problem zu haben, aber dir muss doch klar sein, dass ich dagegen bin. Und vor allem, ein Werwolf? Mal abgesehen davon, dass ich dir nie und nimmer bei deinen Plänen die Weltherrschaft zu übernehmen helfen werde, gebe ich zudem einen superschlechten Werwolf ab. Im Ernst, wenn du mich beißt, werde ich mich absichtlich dümmer machen als Scott, also tu uns beiden einen Gefallen und such dir ein anderes Opfer, dass von dir den Biss will.“

 

Stiles keuchte schwer und schwitzte und verdammt nein, er würde nicht heulen.

 

Diesen Gefallen würde er Peter nicht machen.

 

Dafür zog er probeweise an seinem Handgelenk. Nope. Er war immer noch eisern in diesen Klauen gefangen, die ihm noch nicht wehgetan hatten.

 

Peter ließ Stiles ausreden und wartete ein paar Herzschläge, ob sein erwählter Gefährte noch etwas zu sagen hatten. Nichts was Stiles sagen könnte, könnte ihn von seinem Plan abhalten. Er wollte diesen Jungen seit der Nacht im Parkhaus. Damals hatte er den Fehler gemacht, ihn gehen zu lassen, noch einmal würde er diesen Fehler nicht machen.

 

Da Stiles gerade still war, wie ungewöhnlich, war die Schonfrist vorbei.

 

Jetzt würde Peter sich das nehmen, was rechtmäßig ihm gehörte.