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Only You | Codywan

Summary:

Obi-Wan war ein Jedi und Cody war ein Klon Kommandant wie hätte das jemals gut gehen können? Ihre Beziehung war von Anfang an zum scheitern verurteilt gewesen und dennoch haben sie es versucht...

Chapter 1: geheime Mission

Notes:

Nur um kurz vor zu warnen, ich habe diese fic noch nicht überarbeitet, es gibt noch einige Logik- und Schreibfehler. Wenn ihr könnt empfehle ich euch die englische Version zu lesen, diese ist zwar noch nicht ganz vollständig, dafür aber überarbeitet.

Chapter Text

„Hallo wie gehts denn so?" ohne ein Klopfen öffnete sich die Tür zu Codys Büro und er zuckte zusammen.

Warum musste sich dieser Jedi auch immer so anschleichen?

„Wie soll es mir schon gehen, ich sitze vor einem Haufen Papierkram und es sieht nicht danach aus, als ob ich in den nächsten Stunden damit fertig werde" erklärte Cody, den Blick wieder seinem Datapad zugerichtet.
„Deshalb wollte ich auch fragen ob du Interesse an einer sehr dringlichen Mission hättest." sagte Kenobi.
„Aber Sir, die Berichte..." versuchte der Commander zu protestieren.
„Die können auch bis Morgen warten. Das hier nicht!"

Der General kam auf seinen Schreibtisch zu und deutete auf einen Stuhl. Cody nickte und der Jedi setzte sich.
„Wie soll ich sagen... es handelt sich um eine Bitte von mir." erklärte er. „Ich möchte das du mit deinem Bruder Rocky redest, er ist noch nicht lange in der GAR aber ich weiss das er dir vertraut."

Cody überlegte, „Rocky hm...ich hab noch nicht oft mit ihm gesprochen er war doch auf der letzten Mission auf Felucia das erste mal dabei."
„Ja darum geht es auch" erklärte der General. „Er hat in der Schlacht seinen ganzen Squad verloren, ich glaube der Krieg macht ihm sehr zu schaffen."
„Entschuldigen sie mich wenn ich das so sage, aber wem den nicht?" entgegnete Cody.
„Natürlich es sind für uns alle keine einfachen Zeiten, doch bei Rocky habe ich das Gefühl das es im wirklich schlecht geht, sehr schlecht... Er isst nicht, er spricht nicht, er schläft nicht und ich fürchte, wenn niemand ihm hilft, wird er sich womöglich etwas antun."

Cody schaute bedrückt zu Boden. Er fühlte sich auch manchmal niedergeschlagen und ermüdet von dem ganzen Kämpfen, doch er hatte auch ein Ziel vor Augen, er wollte der Republick zum Sieg verhelfen. Genau so gut konnte er aber auch verstehen das manche seiner Brüder diesen Krieg nicht als ihren ansehen, auch wenn er das einzige in ihrem Leben war was zählte. Sie hatten sonst nichts, keine Rechte, keine Freizeit, keinen Lohn kein eigenes leben. Er verstand gut, dass einige von ihnen nicht mehr so weiter machen wollten.
Und nun war Cody entschlossen. „Ich werde mich um ihn kümmern General" versprach er.

***

„Ist Rocky hier?" fragte Cody als er am selben Abend die Schlafgemächer der 212ten betrat. „Ehm..er sagte er wolle nochmal an die frische Luft gehen, Sir." erklärte Waxer.

„Verstehe" sagte Cody. „Danke." Und bevor einer der Soldaten fragen konnte warum oder wieso, war Cody auch schon wieder verschwunden.

Er machte sich schon auf eine längere Suchaktion bereit, doch als er an die kühle Abendluft trat, sah er bereits den gesuchten Klon.

Er stand am ende eines Gebäudekomplexes und sah über die hell beleuchteten Strukturen von Coruscant.

„Rocky!" rief Cody und rannte auf ihn zu.
„Commander?" sagte dieser überrascht und drehte sich um. Jetzt erst sah Cody, dass er einen Blaster in der Hand hielt. Er konnte in seinem Gesicht ablesen wie er sich fühlte. Tiefe dunkle Ringe unter seinen geröteten Augen und ein leerer Blick.

„Rocky gib mir den Blaster, lass uns mal in Ruhe reden" sagte Cody und ging langsam auf ihn zu, sein Bruder jedoch trat weiter zurück.
„Ich will sie nicht enttäuschen Commander, sie sind der beste Mann unter dem ich je gedient habe, aber sie können mir auch nicht helfen."
„Ich vielleicht nicht, aber ich bin mir sicher, wir werden jemand fähiges finden, der es kann."
Rocky lachte auf, „Wer würde mir denn helfen wollen?" Und traurigerweise wusste Cody darauf keine Antwort. Er wusste das Klone nur bei ernsten körperlichen Verletzungen behandelt wurden, doch er wollte nicht so leicht aufgeben, irgendjemanden würde er schon finden.

„Dieses Leben ist nichts für mich" sagte Rocky den Blick gesenkt, „der Krieg, das ewige Kämpfen und ich will auch nicht als Desateur leben müssen, ich will meine Kameraden nicht verraten aber ich kann auch nicht hier bleiben. Ich bin nur einer von Millionen. Wenn ich gehe werde ich einfach ersetzt. Wen interessiert schon ein Klon weniger ob er nun auf dem Schlachtfeld oder wie auch immer stirbt."
„Nein Rocky tu das nicht bitte" flehte Cody und ging noch einen Schritt auf ihn zu. „Ich weiss es mag aussichtslos scheinen aber es gibt noch eine Zukunft auch für uns Klone."
„Auch ja? und wer garantiertuns diese Zukunft?" Cody antwortete nicht. „Tut mir leid Commander" sagte Rocky mit zitternder stimme.
Und dann knallte es.

Cody wollte ihn aufhalten, ihm den Blaster aus der Hand schlagen, doch jede Handlung kam zu spät, der Abzug des Blasters war gedrückt und der leblose Körper des Klons fiel zu Boden. Cody stürzte sich auf ihn, doch niemand konnte ihn noch retten. Es war zu spät, Cody hatte versagt, in seiner Pflicht als Soldat und als Bruder.

***

Als Kenobi ihm diese Mission anbot, dachte er an eine abwechslungsreiche kleine Aktion, doch das war es nicht. Das hier fühlte sich schlimmer als die Schlachten in denen er sonst kämpfte.

Später, als Cody an diesem Abend alleine im Bett lag und die Gedanken in seinen Kopf rasten, begann er zu zittern und spürte eine Träne über seine Wangen fliessen.
Er war sich daran gewohnt, seine Brüder sterben zu sehen. Im Kampf gegen die Droiden fielen die Soldaten andauernd, doch das hier war anders, keiner seiner Brüder hatte es verdient auf diese Weise gehen zu müssen.

***

Am nächsten Morgen als Cody wieder an seiner gewohnten Arbeit sass, klopfte leise an seine Tür. „herein" sagte der Commander mit heiserer Stimme.
In der Tür stand ein Klon der 212ten „Ich soll ihnen ausrichten das General Kenobi sie in seinen Privatgemächern sehen will." erklärte er.

Cody seufzte. Was wollte der General denn jetzt von ihm? Wenn er wieder irgendeine Mission für ihn hatte sollte er bloss fern bleiben damit, Cody wollte nicht nochmals in einen Vorfall wie diesen verwickelt werden.

***

Als Cody vor General Kenobis Zimmer angekommen war zögerte er erst. Wollte er wirklich da rein?
Doch das musste er wohl oder übel, schliesslich konnte er keinen Befehl seines Vorgesetzten verweigern. Also klopfte er an.
„Komm nur herein Cody" erklang die Stimme des Generals von drinnen. Er schien gefühlt zu haben das er vor der Tür stand. Jedi...

Zögernd trat Cody ein. Es war kein grosser Raum, trotzdem kam er Cody für ein simplen Aufenthaltsraum für eine Person riesig vor. Er war sich gewohnt sein Zimmer mit sechs anderen Männer zu teilen, und selbst hier auf Coruscant hatte er nur ein kleines Zimmer welches gleichzeitig als sein Büro fungierte.

„Worum geht es General?" fragte er.
Kenobi sass auf einem Kissen in der Mitte des Raumes und schien zu meditieren.
„Bitte Cody du bist nicht im Dienst hier." sagte er immer noch mit geschlossenen Augen. „Du bist auf meine private Bitte hier" Cody war verwirrt. „Ich verstehe nicht ganz sir"

„Setz dich bitte" der Jedi stand auf und und ging zu einer Couch am anderen Ende des Raums. Cody folgte ihm und nahm Platz.

„Wie soll ich das sagen..." begann der General. „Es tut mir leid."
Cody schaute zu ihm auf. warum? warum entschuldigte er sich?

„Ich hätte dich da nicht mitreinzihen dürfen, ich hätte gleich als ich den Verdacht hatte ihn in die Krankenstation einweisen lassen sollen, jetzt ist er fort und dir habe ich nur noch mehr schreckliche Erfahrungen beschehrt."
„Aber General sir, ich..ich.." Cody brach ab, er wusste selber nicht was er eigentlich sagen wollte.

Er war es nicht gewohnt das sich jemand um seine Erfahrungen und seine Ängste interessierte. Der Jedi legte seinen Arm sanft über die Schulter des Kommandanten. Cody zuckte zusammen, erst war dieses Gefühl sehr fremd und unbehaglich, doch gleichzeitig fühlte er sich auch so geborgen.

„Was ist vorgefallen Cody? Was hat das in dir ausgelöst?" fragte er leise. Doch Cody bekam kein Wort heraus, nur einzelne Tränen die sich in seinen Augen sammelten.

„Schon gut, alles wird gut." flüsterte Kenobi und strich im beruhigend über den Rücken.
„Ich möchte dir helfen Cody" sagte er schliesslich, „Doch dazu musst du mit mir reden"

„Es ist nur so..." Cody schluchzte, „So frustrierend... ich konnte nichts tun, auf dem Schlachtfeld kann ich meine Brüder beschützen ich kann sie vor Droiden beschützen doch ich kann sie nicht vor ihrer Angst vor ihren Sorgen beschützen. Ich will keinen von ihnen auf diese Weise verlieren müssen, doch ich weiss nicht was ich dagegen tun kann ich fühle mich einfach.... nutzlos"

Kenobi dachte eine Weile nach. „Dieser Vorfall war wieder einer von vielen der gezeigt hat wie wenig ihr als Klone doch über euer eigenes leben zu bestimmen haben, das einzige was Rocky konnte war es selbst zu beenden." sagte er. „Ich werde nie nachspüren können wie ihr euch fühlt, aber ich sehe die ungerechtheit. Doch das einzige was wir im Moment tun können ist weiter für eure Rechte zu kämpfen und der Republik klar zu machen dass ihr sie verdient. Wir müssen gerade in Zeiten wie diesen für einander da sein, einander anhören und helfen wo man kann."

Cody konnte nichts ergänzen oder anmerken. Er lächelte einfach und er fühlte wie sich seine Augen wieder mit Tränen füllten. Doch nun nicht mehr weil er so gebrochen war, sondern weil er sich gesehen und verstanden fühlte, er wusste ja das General Kenobi sich für die Klone einsetzte, mehr als jeder andere Jedi. Doch das Cody und seine Brüder ihm wirklich so viel bedeuten wurde ihm erst jetzt richtig bewusst. Codys Lächeln wurde erwidert und plötzlich fühlte er etwas was er schon lange nicht mehr fühlte: Hoffnung.