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„35 Maywood Road. Ich bin ein Genie.“ las Malcolm den Zettel vor, den Reese auf ihrem Nachtschrank hinterlassen hatte. Er zog sich seine Sachen wieder an, während er sich aus dem Haus schlich. Als er die Straße erreichte sah er wie der Mustang mit einem Abschleppdienst auf die Straße gebracht wurde. Sein großer Bruder war gerade dabei das Dokument zu unterzeichnen, als er ihm entgegen kam.
„Was tust du denn da?“
„Ich koste den größten Erfolg meines Lebens aus, was mir bisher eher gemischtere Resultate gebracht hatte.“ antwortete er ihm, während er sich mit dem Kopf zu ihm nach hinten lehnte. „Steig ein.“ Und er folgte seinem Befehl und saß sich neben ihm auf den Beifahrersitz. „Was genau willst du eigentlich mit einem Auto ohne Motor erreichen?“ fragte er ihn voller Skepsis und zog sich den Gurt über.
„Da ist eine Fete unten am Sportplatz. Die mussten schon lange genug auf uns verzichten.“ erklärte Reese ihm, während er die Bremse aus dem Auto nahm. „Du bist doch wahnsinnig, Reese.“ Wieso hatte er ein ganz ungutes Gefühl bei dieser Sache. Die Reifen kamen langsam ins Rollen und er spürte den Blick seines Bruders auf sich.
„Ja, das könnte man durchaus behaupten.“ antwortete er ihm lässig.
In einer unglaublich schnellen Geschwindigkeit schoss das Auto die Straße herunter, doch der Mustang kam ins Stocken. Eine Erschütterung war zu spüren und Malcolm schaffte es gerade so das Lenkrad rüberzureißen. Sein Bruder war anscheinend nicht weniger geschockt als er, da er sich mit einer Hand fest an der Autotür hielt. Weit abseits von der Party bretterte der Mustang in den Wald hinein und wurde nur durch einen Baum gebremst.
Für einen Moment fühlte es sich so an, als hätte sich sein Körper aus dem Auto gerissen, doch der Gurt hielt ihn zum Glück zurück. Anders als Reese, der sich natürlich nicht angeschnallt hatte. Malcolm griff seinen Hoodie, als es diesen fast über die Haube schlug. „Oh, scheiße!“ stieß sein großer Bruder erschrocken aus und sie atmeten beide schwer auf. „Reese, geht es dir gut?“ fragte er seinen Bruder, der noch immer etwas zitterte.
Seine Stirn war nur leicht verwundet durch den Aufprall, aber er beäugte trotzdem seine Wunde. Mit einer Hand befühlte er diese, während Reese noch immer mit seinem Puls kämpfte. „Das hätte ins Auge gehen können.“ bemerkte er und strich eine Strähne aus Reese Gesicht, um sich die Blutverschmierte Stelle besser ansehen zu können. „Ist schon gut. Ich bin okay.“ Malcolm löste sich wieder von seinem Gesicht und blickte ihn an.
Sein Herz schlug ihm immer noch bis zum Hals und er sah auf den zerschrotteten Mustang. Susan würde sicher wütend sein, wenn sie sah was sie mit dem Mustang gemacht hatten. Er biss sich nervös auf die Unterlippe, bis er Reese Blick bemerkte. Irgendetwas war anders an seinem Blick. Als hätte sich ein tiefer Schatten über seine Augen gelegt und er lehnte sich etwas nach hinten.
Das hatte er sich sicher nur eingebildet.
Schließlich waren sie gerade gegen einen Baum gefahren und Reese litt sicher noch unter der Erschütterung. „Jetzt wo wir hier sind, könnten wir doch auch die Zeit nutzen.“ schlug sein großer Bruder ihm vor und sah ihn sehr eindeutig an. Moment, er meinte das ernst? „Reese, ich weiß nicht was du meinst.“ antwortete er gedehnt und rückte noch ein Stück von ihm weg. „Wollten wir uns nicht eigentlich mit den Mädchen auf der Party treffen?“ Wie eine Schlange wand er sich um die offensichtlichen Anspielungen seines Bruders, der ihm langsam näher kam.
„Ich weiß nicht. Eigentlich finde ich es hier gerade sehr schön mit dir.“
Malcolm schluckte schwer. Er hatte sich wirklich nicht verhört. Reese flirtete gerade mit ihm, aber sie waren doch Brüder. Das war falsch und er wusste nicht einmal woher er überhaupt diese Intention hatte. „Reese, du weißt schon, dass wir Brüder sind.“ erinnerte er ihn mit zitternder Stimme daran. Warum machte ihn seine Nähe nur so nervös? Mit feuchten Händen krallte er sich in den weißen Lederbezug des Autos, doch sein Rücken stieß bereits gegen die Autortür.
„Du bist wirklich süß, Malcolm.“ flirtete Reese unbeirrt weiter mit ihm, während er langsam an ihn ranrückte. Seine Hände berührten seine Schulter und er sah ihm dabei tief in die Augen. War sein Bruder schon immer so schön gewesen? Er konnte jede noch so kleine Pore auf seiner Haut erkennen. Die ausgeprägten Wimpern und seine Augenbrauen, die er beim Sprechen immer anhob.
Gerade beschloss er aus dem Auto zu steigen, als ihn Reese Hand an seiner Wange zurückhielt. Kalter Atem stieß ihm ins Gesicht und seine Finger umklammerten weiterhin die Autotür. „Reese.“ hauchte er atemlos, da ihm allmählich die Ausreden ausgingen. Wenn er sich nicht im Fluchtmodus befand, war er zu sehr mit dem Äußeren seines Bruders beschäftigt, der eine ausgeprägte sexuelle Ausstrahlung auf ihn hatte.
„Was machen wir hier?“
Wie unfassbar dämlich diese Frage war. Als ob es nicht klar war, dass sie gerade miteinander flirteten und im zerdellten Mustang saßen. „Sag du es mir, Malcolm. Was machen wir?“ Seine Stimme war dabei so geschmeidig und tief, dass sich seine Nackenhaare aufstellten. Trotz der Kälte nahm er wahr wie sich seine Wangen erhitzten. „Wir… wir….“ stotterte er, aber weiter kam er nicht, da sich sein Bruder so weit nach vorne lehnte, dass sich ihre Nasenspitzen berührten.
„Küssen uns?“
Malcolm nickte schwer und ließ sich von ihm auf die Lippen küssen. Seine Lippen fühlten sich etwas kalt an, aber gleichzeitig schmeckten sie auch unglaublich gut. Intuitiv umfasste er seinen Nacken und zog ihn noch etwas näher ran. Reese war sehr zielstrebig dabei ihn auf seinen Schoß zu befördern und befummelte unablässig seinen Hintern. Wenn ihm zuvor noch kalt war, dann hatte sich dieser Zustand sehr schnell geändert.
„Oh, du bist so heiß.“ raunte Reese in seinen Nacken, den er mit feuchten Küssen bedeckte. Eigentlich wollte er etwas darauf erwidern, aber er spürte wie sein Bruder ihm unter die Schichten seines Stoffes ging. Heiße Schauer liefen ihm über den Rücken, als er eine Hand an seiner Brustwarze spürte. Dort hatte ihn zuvor noch niemand berührt und er gab ein heiseres Stöhnen von sich.
Seine Hände zwirbelten seine Brustwarzen und er krallte sich in Reese Hoodie. Die Sterne leuchteten vor seinen Augen, als er ihm den gesamten Stoff über seinen Kopf schob. Wie ein Tier machte er sich über seine empfindlichen Brustwarzen her und saugte daran. Es war unglaublich wie leidenschaftlich sein großer Bruder war. Keuchend und wimmernd windete er sich in seinen Berührungen.
Das war so intensiv, dass er nicht wusste wo oben und unten war.
„Wollen wir auf die Rückbank?“ raunte Reese ihm ins Ohr und er nickte zitternd. Er spürte wie Reese über die Sitze ging und er folgte ihm. Seine Brustwarzen waren noch immer durch seine Berührungen erhärtet, aber die Kälte steuerte auch ihren Teil bei. Eine sanfte Brise wehte über ihn hinweg und er versuchte sich mit den Händen warm zu reiben. Doch Reese packte ihn am Handgelenk und beförderte ihn auf die Rückbank.
Der Aufprall war etwas schmerzhaft, aber dann sah er wie sich sein Bruder vor ihm auszog. Seine Brustmuskulatur war, anders als seine eigene, sehr ausgeprägt. Und er beugte sich über ihm, um ihn in einen feuchten Kuss zu ziehen. Seine Zunge bat um Einlass und er ließ ihn gewähren. „Ah!“ Er spürte wie die Hitze sich immer mehr zwischen seinen Beinen ansammelte und sein Bruder griff direkt hinein.
Wie berauscht keuchten sie im Gleichtakt, als Reese anfing seinen Gürtel zu öffnen. Seine Hand glitt in seine Shorts und er fing an sein Glied zu pumpen. Voller Erregung drückte er seinen Kopf gegen die Rücklehne. Ihm war so heiß, dass er die Augen schließen musste und aus seinem Mund kamen Laute, die er von sich selbst nicht kannte. Seufzende, glückliche Laute, die immer höher und lauter wurden.
Reese zog ihm die Jeans über seine Beine und befreite ihn von seinen Shorts, bevor er sich nach unten beugte. Er nahm seinen Penis in den Mund und saugte daran. Diese feuchte Hitze an seinen Schenkeln machte ihn verrückt. Sein Körper reagierte mit einer unglaublichen Impulsität darauf, während er sein Becken noch mehr gegen Reese Gesicht drückte. In seiner Lust windete er sich immer mehr unter seinen Berührungen, bis er spürte wie er sich in ihm ergoss. Schubartig floss die weiße Flüssigkeit aus seiner Spitze und er stöhnte laut auf.
Zitternd und erregt lag er auf der Rückbank. Die Kälte streifte seinen Körper und er sah aus halbgeöffneten Augen wie Reese sich den Rest des Spermas mit dem Ellbogen wegwischte, bevor er sich zu ihm rüber beugte. „Du schmeckst echt gut, Bruder.“ raunte er ihm zu und küsste seine Lippen. Sehnsüchtig schlang er seine Beine um seine Hüfte und drückte ihn noch etwas näher an ihn. Da er selber noch in Jeans war, konnte er den rauen Stoff auf sich spüren, aber das war egal. Er war so ausgehungert nach ihm, dass er komplett vergaß was sie gerade getan hatten.
„Reese, wir hatten gerade Sex miteinander.“ keuchte er und zitterte noch immer. Es war echt kalt draußen, aber Reese Körper wirkte dem etwas entgegen. Er konnte seine Brust auf seiner eigenen spüren. Genauso wie das erhärtete Glied, was sich an sein eigenes drückte. „Ja, das war echt geil.“ Diese Worte wurden von feuchten Küssen an seinen Hals begleitet, an denen er sanft saugte. „Ahh.“ Ein heiseres Stöhnen verließ ihn, als er das tat und er krallte sich mit den Fingern in Reese Schulterblätter.
„Soll ich es dir von hinten geben?“
Erregt und verwirrt löste er sich von seinem Bruder. „Wir haben doch gar kein Gleitgel.“ stotterte er und kämpfte mit seiner Verlegenheit. Unter seinem Blick fühlte er sich so schüchtern. Hatte Reese schon immer so eine Wirkung auf ihn gehabt? Doch er kam nicht dazu darüber nachzudenken, als sein Bruder ein Gleitgel und eine Packung Kondome aus seiner Hose zog. „Wir wollten doch auf eine Party. Da bin ich natürlich vorbereitet.“ erklärte er ihm und hob dabei selbstbewusst die Brauen.
Alleine die Art wie er ihn dabei anschaute ließ ihn noch mehr erröten. „Sei vorsichtig.“ nuschelte er und senkte die Lider. „Ich werde ganz sanft sein.“ Wieder küssten sie sich. Malcolm klammerte wieder mit seinen Beinen an seiner Hüfte, als er spürte wie ein Finger in seinem Poloch verschwand. Er keuchte auf und blickte Reese dabei in die Augen, der ihn voller Begehren ansah. „Fühlt es sich gut an?“ Malcolm konnte nur nicken, da ihm seine ganze Präsenz die Sprache verschlug. „Noch einen Finger?“
Stumm bestätigte er seine Frage und keuchte auf, da er spürte wie seine Finger immer mehr gegen seine Prostata stießen. „Du bist so geil.“ Reese zog ihn am Nacken und küsste ihn heftig auf den Mund. Für einen Moment schlugen ihre Zähne aufeinander, da sie so stürmisch dabei waren. „Bitte, dring in mich ein.“ wimmerte Malcolm unterwürfig und sehnte sich danach ihn endlich zu spüren.
Ruckartig löste sich Reese aus dem Kuss. Seine Finger zogen sich aus ihm raus, bis er nur noch Kälte zwischen seinen Beinen spürte. Als er aufblickte sah er, wie dieser sich vor ihm entkleidete und er erhaschte einen Blick auf sein erhärtetes Glied, was leicht pochte. Er musste schwer schlucken, da ihn der Anblick noch mehr in Erregung versetzte. Aus lüsternen Augen sah Reese ihn an, während er dabei war sich das Kondom überzustülpen und dieses mit viel Gleitgel einzuschmieren.
Die Penisspitze drückte gegen sein Poloch und für einen Moment zuckte er zusammen. Das war doch nochmal etwas anderes als seine Finger, aber er gewöhnte sich sehr schnell an das Gefühl. Reese verweilte etwas in ihm und gab ihn unentwegt gierige Zungenküsse. Er keuchte laut in den Kuss hinein, da seine Zungenspitze neckisch über seine Zähne fuhr. Diese Stelle war unerwartet erregend und eigentlich hätte ihm das klar sein müssen, da sich dort viele Nervenenden befanden.
Rhytmisch bewegte sich sein großer Bruder in ihm und verschnellerte langsam das Tempo. Vor seinen Augen verschwamm alles und er spürte nur noch wie alles zu Strahlen begann. Wie ein Glockenklingeln, was mit voller Vibration durch seinen Körper ging. Seine Fingerkuppen krallten sich in seine Schulterblätter, während er sich unter ihm aufbäumte und mit dem Stöhnen sicher ein paar Schlafende weckte.
Reese stöhnte ebenso schwer und drückte sich mit seinem ganzen Körpergewicht auf ihn. Sie zitterten beide, als sich das Sperma aus ihnen ergoss. Die Kälte bließ über ihre Körper, doch er nahm es kaum wahr, da seine Wärme ihn wie eine unsichtbare Decke umhüllte. Er spürte nur wie er sich langsam erhob und den Penis aus ihm rauszog. Dann nahm er sich ein paar Taschentücher und wischte sein Sperma weg, bevor er ein paar Küsse auf seinem Körper verteilte.
„Du bist so schön.“ schwärmte er und küsste sich seinen Körper hinab. Jeder Zentimeter seiner Haut wurde von Küssen bedeckt, während er sich noch immer etwas unter seinen Berührungen wand. „Reese, wir werden Ärger bekommen.“ Die Lust verschleierten Augen seines Bruders blickten ihn an. „Wir sagen einfach, dass wir einen Unfall hatten.“ Malcolm nickte stumm und sah wie sich sein Bruder auf ihn legte.
„Und wird das jetzt unser letztes Date oder willst du das wiederholen?“ Was für eine Frage. „Ich wäre für eine Wiederholung offen und du?“ fragte er schüchtern und blickte Reese in die Augen. Sein Herz hämmerte noch immer gegen die Brust, als er diese Worte aussprach. „Ich sehe das genauso wie du.“ hauchte er ihm ins Gesicht und umschloss ihn in einen weiteren Kuss.
Oh, das fühlte sich gut an. So sanft und sinnlich, obwohl sie gerade beide so hart waren. Er war wie Heroin für ihn, als sich seine Beine erneut um seine Hüfte schlangen. „Ich hatte immer darauf gehofft, dass du mir so etwas sagst.“ gestand sein großer Bruder ihn und er spürte wie sein Körper zitterte. „Wie meinst du das?“ gab er sich ahnungslos, obwohl sein Herz vor Zärtlichkeit Freudensprünge machte.
„Ich glaube ich hab mich in dich verliebt.“ gestand ihm Reese und ihm stockte der Atem. Seine Hände streichelten seinen Nacken und dieser schloss genüsslich die Augen. „Ich empfinde genauso.“ hauchte er unter zitternder Stimme, während Reese ihn wieder ansah.
Hinter ihnen war der Sternenhimmel, der von den Zweigen des Baumes verdeckt wurden. Der Schein des Vollmonds leuchtete auf seiner Haut und er erkannte jedes Details seines Körpers durch seine Silhouette. „Ich liebe dich.“ flüsterte er unter schlagenden Herzen, die von seinem zärtlichen Blick erwidert wurden. Sie küssten sich erneut, bevor die Kälte sich langsam bemerkbar machte.
„Wollen wir uns wieder anziehen?“
Malcolm nickte und saß sich langsam auf. „Und was erzählen wir den anderen?“ fragte er bedrückt und zog sich seinen Pullover wieder über. Vollständig bekleidet sah ihn sein Bruder an. „Ich denke wir werden sie so lange anlügen, bis es irgendwann auffliegt und dann hoffen wir auf ihre Toleranz.“ schlug Reese ihm vor und er nickte stumm. Das war tatsächlich der beste Vorschlag. Vermutlich auch der Realistischste, denn er wusste, dass er ab jetzt nicht mehr die Finger bei sich behalten konnte, so lange er in seiner Nähe war.
„Ich liebe dich auch, Malcolm.“ erwiderte Reese seine Worte und küsste ihn auf den Mund. Natürlich knutschten sie noch etwas länger miteinander rum, da sie jede Sekunde dieses Dates auskosten wollten, bevor es nach Hause ging. Doch Malcolm bereute es nicht sich auf seinen Vorschlag eingelassen zu haben. Auch wenn das Ende dieses spontanen Unternehmens anders ausging als vermutet.
