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Saxon wachte am nächsten Morgen mit einem unglaublichen Kater auf. Das Erste was er erblickte war sein kleiner Bruder, der ihm gegenüber auf dem Bett lag. Er lag nackt auf dem Bauch und präsentierte seinen süßen, kleinen Hintern, während er dabei war zur Besinnung zu kommen. Träge erhob er sich und saß sich ans Bettende. Seine Hände vergruben sich in seinem Gesicht, als er dabei war sich an die vergangene Nacht zu erinnern.
Nur vage kamen die Erinnerungen wieder hoch. Chelsea hatte ihn abgelehnt, doch Chloe hatte ihn gewollt. Er hatte eindeutig Drogen genommen. Das spürte er alleine schon an seinem körperlichen Zustand. Dann fehlten auch schon die Erinnerungen. Einzelne Bilder tauchten vor seinen Augen auf, als er auf dem Bett lag, während Lochlan mit Chloe Sex hatte. Und er spürte die Erregung, die Hitze, zwischen seinen Beinen. Er war in dieser Nacht auch gekommen, aber wie konnte das sein, wenn Chelsea ihn nicht wollte?
Langsam tauchten Bilder auf, die sich in kleinen Puzzlestücken vor seinen Augen zusammensetzten. Sein kleiner Bruder hatte Chloe geküsst. Er hat ihn geküsst und er war es auch der ihn befriedigt hatte. Durch seine Hand war er in dieser Nacht gekommen. Und es hatte ihm gefallen. Er konnte sich sehr klar daran erinnern, wie seine Augen ihn dabei angestrahlt hatten.
„Fuck.“ stöhnte er und atmete schwer auf.
Was machte er hier? Er sollte rausgehen und das alles vergessen. Lochlan war sein kleiner Bruder. Sie waren Brüder. Doch er wusste wenn er jetzt aus der Tür treten würde, dann wäre das etwas Unwiderrufliches. Chelsea hatte ihm gezeigt, dass sie niemals zusammen sein würden. Und obwohl er dabei war sich was Eigenes aufzubauen, tanzte er unter der Pfeife seines Vaters. Sein Leben war ziemlich jämmerlich, da sein Leben sich ausschließlich um die Firma seines Vaters drehte.
Und je mehr er darüber nachdachte, desto stärker wurde das Bedürfnis das einfach alles hinter sich zu lassen. Wollte er das wirklich tun? Das würde vermutlich für immer die Seile zwischen seiner Familie kappen. Wobei das keine Frage war, denn zu seiner Schwester hatte er sowieso nie eine starke Verbindung gehabt und seinem Vater wollte er maximal imponieren. Die Beziehung zu seiner Mutter war schwierig.
Er drehte sich zu seinem schlafenden Bruder um, der noch immer enthüllt vor ihm lag. Vorsichtig stand er auf und rieb sich den Kopf. Ein Kaffee wäre echt gut, aber er wollte nicht den Raum verlassen, so lange er das nicht geklärt hatte. Mit zitternden Knien saß er sich neben seinen kleinen Bruder und strich ihm über den Rücken. Chloe hatte das bekommen, was er sich immer gewünscht hatte.
Seitdem er Lochlans sehnsüchtigen Blick im Spiegel gesehen hatte, wusste er, dass sie keine normale Beziehung zueinander führten. Er will mich. Seine Hand glitt langsam über seine Kurven und stoppte vor seinem Gesäß, was anders als der Rest seines Körpers, blass war. Seine Atmung wurde schwerer, während er sich an seine eigenen Worte erinnerte, die er Lochlan an ihrem ersten Abend im White Lotus gesagt hatte.
„Im Leben das zu kriegen was man will. Das ist Glück, Bro.“
Verdammt, er wollte ihn. Nicht nur Lochlan wollte ihn, sondern tief in seinem Inneren spürte er wie seine Eifersucht zum Vorschein kam. Vor seinem inneren Auge spielte sich die Vollmondnacht ab, wie er immer wieder an seiner Seite war. Es war als hätte er ständig versucht seine eigenen Gefühle in etwas zu kompensieren, was am Ende nur Luft war. Anders als Lochlan, der ernsthaft über seine Zukunft nachdachte.
Nervös knabberte er an seiner geballten Faust, als er spürte wie Lochlan neben ihm wach wurde. „Oh, was für eine Nacht.“ murmelte er und rieb sich die Augen. „Guten Morgen, Lochy.“ begrüßte er seinen Bruder, der zusammen zuckte. Offenbar hatte er nicht mit seiner Anwesenheit gerechnet. „Du bist hier?“ fragte er ihn überrascht. „Ja, weißt du nicht mehr. Letzte Nacht?“
Lochlan saß sich auf und zog sich einen Teil der Decke über seine Blöße. Du bist wunderschön. „Ich weiß es nicht mehr genau.“ nuschelte er, die Lider gesenkt. Ein zartes Lächeln bildete sich auf seine Lippen. Er rückte näher an ihn heran und streichelte sanft sein Kinn. „Wir hatten uns geküsst.“ brachte er ein Teil seiner Erinnerung zurück. „Du erinnerst dich?“ entwich es Lochlan mit einem Keuchen. Diese Art von Gespräch hatten sie bisher nie geführt, da er sonst gut dabei war seine eigenen Gefühle zu verdrängen.
„Es tut mir leid, wenn ich dich so damit überrumple.“
Doch sein kleiner Bruder schüttelte den Kopf. „Ich hab gelogen. Ich erinnere mich an alles… oder besser gesagt. Sehr viel.“ Seine Lider waren immer noch gesenkt, während er dabei war seine Wange zu streicheln. „Es gibt nichts wofür du dich schämen musst.“ Jetzt starrte er ihn an. Der Raum war mit dieser Energie gefüllt, die sie schon in der ersten Nacht gespürt hatten. Er konnte seine Atmung wahrnehmen, die durch seinen kleinen Brustkorb vibrierte.
„Wofür sollte ich mich schämen?“ fragte Lochlan diskret. Eine Hand fuhr zu seinem Nacken, den er nervös kratzte. „Ich komme direkt zum Punkt, Lochlan.“ In seinen Augen passierten so viele Dinge, dass er sie gar nicht alle erfassen konnte. War es Neugierde? Oder Nervosität? Er spürte nur wie Lochlan mit der anderen Hand langsam übers Bett glitt – in seine Richtung.
„Ich hab viel über mich nachgedacht und beschlossen einen Neuanfang zu machen. Ich werde bei Dad kündigen und mir was Eigenes aufbauen.“ Und er spürte wie Lochlan vor Anspannung ausatmete. „Außerdem höre ich auf so ein Arsch zu sein.“ Er hörte Lochlan lachen. Anscheinend amüsierte ihn seine Aufrichtigkeit. „Hey, was soll das? Ich versuche hier gerade ein ernsthaftes Gespräch zu führen.“ fuhr er ihn an. „Entschuldige.“ Seine Augen strahlten dabei so unglaublich schön, als die Worte seine Lippen verließen.
„Und weiter?“
Die Neugierde brannte in seinen Augen. Er spürte die Leidenschaft, die von ihm ausging. „Und ich… ich will dich.“ beendete er seinen Satz. Dabei wanderten seine Augen nervös durch den Raum, da er sich selbst nicht sicher war, ob das eine gute Idee war. Jetzt wo die Worte ausgesprochen waren, konnte er sie ja schlecht zurück nehmen. „Das klingt nach einem guten Plan.“ sprach Lochy ihn von der Seite an und sie sahen sich für einen Augenblick tief in die Augen.
Eine Hand umfasste sein Handgelenk, bevor Lochlan ihn ins Bett zog. Er spürte wie sich ihre Körper gegeneinander drückten und ihn ein Keuchen verließ. „Ich will dich auch.“ Mit diesen Worten küsste sein kleiner Bruder ihm auf den Mund. Ihm kamen Erinnerungen an die Vollmond Party hoch. Dort hatten sie sich auch schon geküsst, während er mit seiner Hand seinen Ellbogen umfasst hatte.
Es war ihr erster Kuss gewesen.
Kein Vergleich zu diesem Kuss hier, der so viel intensiver und endgültig war. Seine Zunge drang in Lochys Mundraum, der ein leises Keuchen von sich gab. Sie streichelten ihre Körper und erkundeten den anderen. Zum ersten Mal konnte er Lochy berühren. So wie er schon immer gewollt hatte. Lochys Hand pumpte seinen Penis und er machte dasselbe mit ihm. „Ist das gut?“ raunte er Lochy ins Ohr und dieser nickte unter rauen Stöhnen.
„Das ist ein guter Sinneswandel.“ wisperte Lochy erregt.
Sein Körper bebte unter ihm und er küsste sich an seiner Halsbeuge hinab, bis zu seinen Brustwarzen. Diese küsste er zärtlich und saugte daran. Er hatte sich schon so lange nach diesem Moment gesehnt. Ihn so zu spüren war wie ein Rausch, aber sie waren bei klaren Verstand. Und das war ihm sowieso lieber, als unter diesen furchtbaren Drogen zu stehen.
Lochy keuchte unter seinen Berührungen, was ihn nur noch härter werden ließ. „Du bist so schön.“ schwärmte er und küsste sich bis zu seinem Penis hinab. Seine Zunge fuhr über seine Kurven und über die Rippen, in seinen Bauchnabel und verharrte auf seiner Leiste. Durch ihren Positionswechsel hatte sich Lochys Hand von seinem Glied gelöst. Er hörte seine verzückten Laute, als er dabei war ihn in den Mund zu nehmen.
Wie hatte er es genannt? Seinen süßen, jungen Saft. Dieser floss ihm in den Mund, als er das pochende Glied verwöhnte. Wie an einem Lutscher saugte er daran und stöhnte in ihn hinein. Er hätte nicht gedacht, dass es so geil sein würde einen Mann zu ficken, aber es machte ihm Spaß. Und das galt wohl auch für Lochy, der sich voller Erregung mit den Fingern in den Bettbezug krallte. Mit der Erregung stieg auch die Lautstärke und Höhe seiner Stimme. Bis er sich unter ihm aufbäumte und sein Becken gegen ihn drückte.
Das Sperma floss in seinen Mundraum, während er dabei war diesen in sich aufzunehmen. Doch entweder hatte sein Shake wirklich Wirkung gezeigt oder Lochy hatte einfach nur einen sehr guten Hormonspiegel. Hustend ließ er den Rest des Spermas über seinen Mundwinkel fließen, den er sich abwischte. Und er sah wie es in Lochys Augen funkelte. Ein wenig frech war er schon, denn er sah wie er ihn verspottete.
„Was?“ lachte er und saß sich neben ihn.
„Ich wusste, dass du mich willst.“
Achso, darum ging es ihm. Er robbte zu ihm hoch, nur um ihn an der Seite zu knuffen. „Hättest du dich etwa getraut?“ raunte er ihm mit einem leisen Knurren zu und Lochy lachte. „Nein, ich glaube nicht. Ich hätte mich wohl ins Kloster verzogen und versucht das zu verdrängen.“ Also genau das, was er ursprünglich geplant hatte. „Was hat zu deinem Sinnewandel beigetragen?“ fragte sein kleiner Bruder ihn interessiert.
„Ich schätze, dass es gut war einen Laufpass von Chelsea zu bekommen und der Rest ist Eigenleistung. Meine selbstverliebte, sture Art hat dafür gesorgt, dass ich mich in diese Sackgasse manövriert habe.“ stellte er unter Seufzen fest und lehnte sich zurück. Sein kleiner Bruder tat es ihm gleich und streichelte dabei seine Brust. „Ich bin stolz auf dich.“ schnurrte er und schlug dabei die Lider verführerisch auf.
„Und ich hoffe, dass das noch nicht alles war.“ raunte er ihm zu, was mit einem sinnlichen Kuss seinerseits erwidert wurde. „Soll ich es dir geben?“ schnurrte er und streichelte sanft die Brust seines kleinen Bruders. Lochy blickte ihn aus verschleierten Augen heraus an. „Nur wenn ich es dir auch geben darf.“ Saxon erwiderte das mit einem anstößigen Lächeln, bevor er mit seinem Finger langsam in ihn hinein ging.
Lochy keuchte erschrocken auf, aber seine Augen sagten, dass er mehr wollte.
„Und wie soll ich dich nehmen?“
„Nimm mich so wie du es willst.“
Seine Augen funkelten dabei voller Lust, als er mit seinem Finger tiefer ging. Er hörte sein süßes Stöhnen und wie er unter ihm hart wurde. Obwohl er dabei war zu einem anderen Menschen zu werden, war er immer noch der Auffassung, dass Sex etwas Wunderschönes war. Und er genoss es zu sehen wie Lochy diese glücklichen Laute von sich gab und dabei mit dem Rücken gegen die Matratze drückte.
„Noch ein Finger?“
Lochy nickte unter schweren Keuchen, was seine Kehle verließ. Er hatte bereits die Decke beiseite geschoben, um seinen ganzen Körper zu bewundern. Sein Brustkorb hob und senkte sich, während sich seine Finger in den samtig weißen Bezugs des Bettes krallten. Wie er dabei die Augen schloss und sich ein Kehlkopf bewegte war unglaublich erotisch. Und dann stöhnte er auch noch seinen Namen, als ob er endlich von diesem quälenden Gedanken befreit wurde, ob es richtig war, was sie da machten.
„Bitte, nimm mich.“ wimmerte er unter heiseren Stöhnen und er gehorchte. Ein zufriedenes Lächeln breitete sich auf seinem Gesicht aus, als er dabei war Lochys Beine über seine Schultern zu legen. Mit einer Hand tastete er nach einem Kondom und Gleitgel, was er sich überzog. „Das musst du nicht machen.“ hauchte Lochy, der voller Erregung zitterte. Sie wechselten einen kurzen Blick aus, aber er schüttelte den Kopf.
„Ich will dich mit nichts anstecken.“
Sein Bruder hob verwirrt die Brauen. „A-aber, ich bin doch gesund.“ widersprach er verdattert. „Das ist egal. Ich will einfach, dass wir noch lange Sex miteinander haben.“ sprach er zu ihm, bevor er sich vorlehnte und ihm einen heißen Kuss auf den Mund gab. Dieser wurde voller Begehren erwidert. Er spürte wie sich Lochys Hände in seinen Nacken vergruben, als er ihn noch näher an sich ranzog. Sie waren sehr lange in diesem heißen Zungenkuss vertieft, bis er sich daran erinnerte was sie eigentlich vor hatten.
„Fang an. Bitte.“ hauchte Lochy ihm ins Ohr und er nickte. Ein letzter Kuss, bevor er anfing in ihn einzudringen. Es fühlte sich erst ungewohnt an in diesem engen Schließmuskel zu sein, bis er sich langsam daran gewöhnte. Dann fing er an sich in ihm zu bewegen. Sein Penis stieß dabei immer wieder gegen diesen einen speziellen Punkt, der Lochy ganz besondere Laute entlockte. Und auch er wurde hart dabei. Denn es fühlte sich wirklich geil an so in ihm zu sein.
Sein Schließmuskel drückte so eng gegen ihn, dass ihn ein ersticktes Keuchen verließ. Schwitzend und geil aufeinander, bewegte er sich immer schneller in ihm. Das Bett knarrte unter ihnen und er sah wie sein Bruder mit den Händen sich am Kopfende festhielt. Wie unfassbar heiß er dabei aussah.
„Lochy, ich komme gleich.“ brachte er gerade so hervor und spürte wie ein heißes Ziehen durch seine Lenden ging. Das Sperma floss in pulsartig aus ihm heraus und es wurde warm in Lochys Mitte. Sein Bruder war wohl ebenfalls gekommen, denn er zuckte unter ihm zusammen, als das Sperma auf seinen Bauch tropfte. Seine Augen schimmerten dabei voller Glück und Lust. Es sah aus als hätte er ihn gerade auf eine Weise glücklich gemacht, wie es nicht gerade üblich war unter Geschwistern.
Seufzend lehnte er seinen Kopf nach hinten und atmete auf. Unterdessen zog er seinen erschlaffenden Penis aus seinem Schließmuskel, bevor er das Sperma gefüllte Kondom achtlos in einen der Mülleimer warf. Doch er war noch nicht fertig mit ihm. Mit sanfter Zungenspitze schmeckte er Lochys Saft und nahm diesen in sich auf. Er sah wie Lochys Augen sich weiteten, als er dabei war diesen von seinem Körper zu schlecken.
„Saxon.“ hauchte er seinen Namen unter zitternden Lippen, als er sich bis zu zu seinen Schenkeln nach unten küsste. Jeder Zentimeter seiner Haut wurde mit Küssen bedeckt, bevor er mit der Zunge spielerisch über seinen Bauchnabel fuhr. Lochys Kopf sank wieder ins Kissen und er fuhr mit seiner Liebkosung fort. Sinnliche, saugende Küsse verteilten sich auf seinen Körper, der unter ihm nachgab.
Schließlich beendete er seine Verwöhnkur und legte sich mit seinem vollen Körpergewicht auf ihn drauf. Nur um ihn zärtlich durch seine süßen Locken zu streicheln. Sie blickten sich sehr lange an. Der Raum war mit Stille erfüllt und sie nahmen den Moment in sich auf, bis Lochy ihn schließlich wieder mit der Hand an sich ranzog und ihn lange küsste.
„Du spielst nicht mit mir?“
Er schüttelte verneinend den Kopf.
„Versprich es mir. Sonst schmeiß ich dich von dieser Yacht. Und diesmal holt dich niemand zurück.“ drohte ihm sein kleiner Bruder und er lachte. „So sehr würdest du mich dafür hassen?“ Doch er sah wie etwas Trauriges in seinen Augen schimmerte. „Du bist doch nicht so ein Arschloch, oder?“ fragte er ihn und statt einer Antwort küsste er ihn auf den Mund. „Lochy, das mit dem Sinneswandel war keine Methode um dich ins Bett zu bekommen. Ich hab wirklich vor dieses Leben hinter mir zu lassen.“
Er spürte wie ein erleichtertes Atmen durch seinen Körper ging. Zärtlich fuhr er über die Haare seines Bruders, als er sich an seinen Hals zu schaffen machte. „Du bist so geil, Lochy. Ich bin froh, dass du mich in dieser Nacht geküsst hast.“ Und er saugte fest an seiner Halsbeuge. Sein kleiner Bruder keuchte erstickt auf, während seine Fingernägel sich in seine Schulterblätter krallten. „Ja, fester.“ raunte er ihm zu und saugte noch etwas stärker. Lochy stöhnte schwer, was ihn wieder hart werden ließ. Als er sich von ihm löste, sah er wie sein kleiner Brustkorb vor Erregung bebte.
„So, jetzt hab ich dich markiert.“ kicherte er unter anstößigen Lächeln, als Lochy ihn überrascht anblickte. „Seh ich aus als wäre ich dein Revier, oder was?“ entgegnete er wütend, aber seine Augen sagten etwas anderes. Sie lachten und strahlten. „Ein wenig, ja.“ Dabei fuhr er sich mit der Hand übers Kinn und wollte absteigen, aber Lochy hielt ihn davon ab. „Bitte lass uns noch etwas hier bleiben.“ Seine Hand streichelte dabei seine eigene. In seinen Augen spiegelte sich Sehnsucht wieder und er zuckte mit den Schultern.
Chelsea und Chloe konnten sicher noch ein wenig warten.
„Meinetwegen. Ich hätte nur gerne einen Kaffee. Mir brummt immer noch der Kopf.“ antwortete er und fasste sich an den Kopf. Dabei verzog er das Gesicht zu einer gequälten Grimasse, was Lochy zum Lachen brachte. „Ich will es wissen.“ sprach Lochy aus und er sah ihn verwirrt an. „Was willst du wissen?“ fragte er ihn und runzelte die Stirn. Hatte er irgendwas vergessen in seiner Rede?
„Empfindest du etwas für mich oder war das nur Sex für dich?“
Ach, das war also sein Problem. Er blickte seinem kleinen Bruder tief in die Augen, der ihn dabei durchdringend anschaute. „Ich weiß es nicht.“ Lochys Mund verzog sich nach unten. „Hey, jetzt zieh nicht gleich so einen Flunsch. Ich sagte nur, dass ich es nicht genau weiß. Außerdem könnte ich dir diese Frage auch stellen.“ entgegnete er und machte es sich derweil auf seiner Hüfte bequem. „Das ist einfach. Ich hab schon immer ein Auge auf dich geworfen, aber du bist viel komplizierter als ich.“
Jetzt musste er lachen.
Wo war er bitte kompliziert?
Er spürte wie Lochy ihm in die Seite kniff. „Ich mein’s ernst. Erst markierst du mich und hegst Besitzansprüche, aber dann weißt du nicht was du für mich empfindest?“ stellte sein kleiner Bruder ihn zur Rede. Gut, er konnte es ihm nicht übel nehmen. Schließlich war er es der die Initiative ergriffen hatte. Ihm fiel es wirklich schwer nicht mehr der Alte zu sein, aber er wollte auch nicht wieder dahin zurückkehren. Vor allem nicht nachdem er gemerkt hatte wie viel Spaß man mit Lochy haben konnte.
Zu zweit.
Alleine.
Im Bett.
„Ich war eifersüchtig, okay. Du hattest so viel Talent mit deinen Zaubertricks und hast dich als absoluter Frauenmagnet herausgestellt. Und ich bin neben dir wie ein absoluter Versager da gestanden.“ gestand er seinem kleinen Bruder und gab sich die Blöße. Mann, war das unangenehm. Warum standen Menschen nur so darauf sich so vor anderen klein zu machen? Wenn es nicht gerade um Dominanzspiele ging. „Achso, dann hast du die ganze Zeit nur darauf gewartet, dass ich auf dich zukomme?“
Er schüttelte den Kopf. „Nein, dafür war ich viel zu verbohrt. Ich hab deinen Blick im Spiegel gesehen.“ Lochy leckte sich über die Lippen. Und schon wurde er wieder hart. Diese Obsession ihm gegenüber machte ihn unglaublich an. „Ich dachte halt, dass ich dich mit Chelsea eifersüchtig machen könnte. Doch stattdessen machte ich mit Chloe rum, während du sie am Ende hattest und ich lag alleine da.“
„Dafür hab ich dir einen runtergeholt.“ korrigierte Lochy ihn unter Grinsen, der wohl sehr vergnügt über seine Erzählung war. Er seufzte schwer und zog die Brauen hoch. „Ja, das hast du, kleiner Bruder.“ Er musste lächeln, als er sich zu ihm vorbeugte und ihn küsste. Gerade wollte er sich wieder erheben, als er Lochys Hand an seinem Nacken spürte.
„Und liebst du mich?“
Dabei schlug er wie ein absoluter Könner seine Lider auf, während er ihm dabei tief in die Augen schaute. Verdammt, Lochy konnte echt gut flirten. Wo hatte er das gelernt? Wobei, jetzt wo er so darüber nachdachte. „Saxon, sprich zu mir.“ raunte Lochy ihm zu, was ihn wieder in die Realität brachte. „Ich… ich…“, begann er zu stottern. Der Griff von Lochys Hand war so fest, dass er sich nicht daraus befreien konnte.
Diese Augen bohrten so tief in seine Seele, dass ihm die Knie schwach wurden. Jetzt hatte er sich, sprichwörtlich, in eine Zwickmühle gebracht. „Ja, ich… ich liebe….“ probierte er es mit einem zweiten Anlauf. „Sag schon. Du kommst hier nicht weg, so lange du es nicht gesagt hast.“ Wie frech sich Lochys Beine auch noch um seine Hüfte schlangen. Jetzt war er wirklich gefangen. Er schloss die Augen und atmete tief ein und aus.
„Ich liebe dich, Lochy.“
Stille trat ein, als er in diesen braunen Seelenspiegel blickte, der langsam zu Strahlen begann. Wie ein Sonnenaufgang, der sich im Meer spiegelte. War er schon immer so kitschig gewesen? „Ich liebe dich auch, Saxon.“ hauchte Lochy und küsste ihn auf den Mund. Sie versanken erneut in einen heißen Zungenkuss. Oh, das war so heiß. Alleine seine Zunge auf seiner Zunge zu spüren, während er neckisch an ihm saugte.
Er war gut im Flirten, Zungenküsse konnte er auch noch. Jetzt stellte sich nur noch die Frage wie gut er im Bett war. „Und willst du jetzt mich?“ fragte er unter Keuchen, als sie sich voneinander lösten. „Nein, ich denke wir werden jetzt mit Chelsea und Chloe reden.“ kicherte Lochy. Da waren auch schon die Klammerbeine weg, während sein Bruder aufstand und sich streckte. Dabei präsentierte er ihm frech seinen süßen Hintern, als er sich mit Augenzwinkern zu ihm umdrehte.
„Wollen wir gehen?“
Saxon seufzte schwer und folgte seinem kleinen Bruder. Ihm blieb doch sowieso nichts anderes übrig. Gleichzeitig bekam er endlich seinen heiß ersehnten Kaffee. Und wer weiß. Vielleicht konnten sie ihre kleine Sommerromance an Land fortsetzten. Das Vorspiel war ihm jedenfalls gelungen.
