Work Text:
Nun stand er wieder alleine da. Vicky hatte er den Laufpass gegeben und Jessica machte ihm klar, dass sie nichts für ihn empfindet. Frustriert trat er mit dem Schuh ins Gras, bis sich ein kleiner Erdbrocken löste und auf die Straße kullerte. „Na toll.“ seufzte er entnervt und machte sich auf dem Heimweg. Er ging in ihre Einfahrt und sah Reese, der dabei war wieder in ihr Zimmer zu ziehen. Das Schloss am Kühlschrank war entfernt und offenbar hatten sie ihren Streit begraben. Doch was half das schon, wenn sich sein Herz gerade anfühlte, als hätte man darauf rumgetreten?
Mit hochgezogenen Schultern ging er zum Kühlschrank, um sich ein Brot zu schmieren, bevor er sich niedergeschlagen auf die Couch saß. Unentschlossen zappte er sich zwischen den Kanälen durch. Schließlich blieb er an einer Naturdoku hängen und seufzte schwer. Als er gerade aufstehen wollte, sah er wie Dewey mit zufriedenen Lächeln durch die Haustür kam.
„Warum hast du so gute Laune?“
„Ach, nichts. Ich hab einfach nur gute Laune.“
Wie viel verwettete er darauf, dass das nicht stimmte? Doch das war auch egal. Er saß gelangweilt vorm Fernseher, als er das Rauschen von Wasser hörte. Vermutlich machte sich Reese frisch, nachdem er so lange draußen verbracht hatte. Für einen kurzen Moment schoss ihm ein Bild durch den Kopf, aber er strich den Gedanken schnell aus seinem Kopf. Das war wirklich nicht hilfreich, wenn man gerade dabei war eine Trennung zu verarbeiten.
Frustriert biss er von seinem Brot ab, als er hörte wie sein Bruder in den Flur trat. Man hörte die Tapser seiner nackten Füße auf den Boden. Dann schloss sich die Tür und vermutlich zog er sich gerade an. Warum dachte er überhaupt so viel über Reese nach? Langsam drehte er wohl wirklich durch, als er hörte wie die Tür erneut geöffnet wurde.
„Hey, wie geht’s?“ fragte Reese ihn und saß sich neben ihn. Eine süßliche Duftwolke strömte ihm entgegen. Hatte er das Shampoo von Mum benutzt? „Wie soll’s mir schon gehen? Ich hab mit Vicky Schluss gemacht und Jessica empfindet nichts für mich.“ erklärte er seinem Bruder in genervten Ton, bevor er den Rest des Brotes in sich reinstopfte. Reese warf ihm einen irritierten Blick zu, als er ihn beim Kauen beobachtete.
„Hab ich was verpasst?“
Er lachte sarkastisch auf.
„Ich dachte eigentlich, dass ich für sie wirklich etwas Besonderes bin. Ich meine, sie war sogar mein Laborpartner und wir führten eine geheime Beziehung. Und dann hat Jessica mir Hoffnung gemacht und jetzt stehe ich alleine da.“ erzählte er seinem Bruder die ganze Story, der ihm aufmerksam zuhörte. „Das heißt, dass du nicht mehr vergeben bist?“ fragte Reese ihn und er blickte ihn an.
„Offensichtlich nicht.“
Warum stellte er ihm solche Fragen? Er blickte wieder zum Fernseher, wo gerade zwei Affen dabei waren miteinander zu rangeln. Bis sie andere Dinge taten und er umschaltete. Seine Wangen erhitzten sich und er stand hektisch auf. Der Duft von Reese strömte immer noch in seine Nase und er atmete schwer auf. „Alles gut?“ fragte dieser ihn verwirrt, aber er winkte ab. „Ich leg mich hin. Das hat alles sowieso keinen Sinn mehr.“ Und mit diesen Worten zog er sich in ihr Zimmer zurück, wo auch sein kleiner Bruder lag.
Na, ganz toll. Gesellschaft war wirklich das Letzte was er gerade brauchte. „Oh, na toll.“ stöhnte er und saß sich neben ihn aufs Bett. „Welcher Laus ist dir denn über die Leber gelaufen?“ Dewey schaute ihn verständnislos an. In seiner Hand lag eine Musikzeitschrift, während er die Beine übereinander legte. „Ich bin Single, mein Leben ist scheiße. Was willst du hören?“ Dewey zuckte mit den Schultern. „Also ich hab eine Freundin. Wir treffen uns jeden Tag nach der Schule. Vielleicht rennst du nicht dauernd den falschen Mädchen hinterher, die nichts von dir wollen?“
War Dewey schon immer so frech gewesen?
„Danke für den Tipp.“ fuhr er Dewey an, bevor er sich zu ihm ins Bett legte. Er nahm sich einer seiner Chemiebücher, um noch etwas zu lernen, als Reese den Raum betrat. Noch immer strömte ihm der süßliche Duft in die Nase, was seinen Verstand für einen Moment aussetzen ließ. „Ahh, endlich wieder ein richtiges Bett.“ seufzte sein großer Bruder glücklich, als er sich in das frisch bezogene Bett kuschelte.
„Und wirst du arbeiten?“ fragte Dewey ihn neugierig, da er wohl die Story dahinter mitbekommen hatte. „Ja, mal schauen. Ich werde schon was finden.“ Er klang dabei nicht wirklich überzeugt. Und irgendwie konnte er ihn verstehen, denn aktuell hatte er nicht einmal mehr Bock darauf zu lernen. Vor allem weil seine Nähe ihn irritierte. Wieso irritierte ihn seine Nähe? „Und du lernst für die Schule?“ wandte sich Reese an ihn, der ein weißes Tanktop trug.
Seine Muskeln waren wirklich sehr ausgeprägt.
Malcolm schluckte und starrte konzentriert auf die Buchstaben, die vor seinen Augen verschwammen. Verdammt, was hatte Reese gerade gesagt? „Ja, mach ich.“ nuschelte er, obwohl er keine Ahnung mehr hatte was die Frage war. Konfus sah er zu ihm rüber, der gerade dabei war seinen Rücken durchzustrecken. Das Oberteil rutschte etwas nach oben, wodurch er auch die Muskelpartien am Rücken bewundern konnte.
Moment, bewundern?
Er war wohl wirklich durcheinander wegen der Trennung. Genau, das musste es sein. Räuspernd wandte er sich wieder dem Buch zu, aber er gab es auf. Sobald er auch nur versuchte seine wenigen Gehirnzellen anzustrengen, versagte sein System. Doch gleichzeitig war es ihm auch unangenehm jetzt das Buch wegzulegen. Aus irgendeinem Grund hatte er das Gefühl, dass Reese ihn genau dabei beobachtete.
Sein Hirn war wie benebelt. Angestrengt blickte er auf die Zeilen, aber es blieb einfach nichts hängen. Dafür geschah eine Menge mit seinem Körper. Ihm war plötzlich sehr warm, obwohl es im Zimmer sehr kühl war. Das Fenster stand sogar offen. Was war nur los mit ihm? Ruckartig stand er auf und legte das Buch wieder auf seinen Schreibtisch, bevor er hastig das Zimmer verließ. Seine Eltern waren wohl nicht da, weswegen er mit zitternden Knien am Esstisch Platz nahm.
Jetzt drehte er vollkommen durch. Anders konnte er sich diese körperlichen Reaktionen nicht erklären. Reese war sein Bruder und selbst wenn er Männer attraktiv fand, war das kein Grund ihn so anzuschauen. „Oh Mann, was ist los mit mir?“ Stöhnend vergrub er sein Gesicht in seinen Händen und fluchte laut auf. Je mehr er versuchte nicht darüber nachzudenken, desto penetranter wurden die Gedanken.
Er ist mein Bruder. Er ist mein Bruder.
Hör auf über so etwas nachzudenken.
„Hey, Malcolm.“ Er zuckte zusammen, als sich Reese neben ihn setzte. „W-was machst du hier?“ stotterte er und wirkte überhaupt nicht unauffällig. „Du siehst so fertig aus. Da wollte ich dir Gesellschaft leisten.“ meinte Reese mit sanften Lächeln und für kurze Zeit versank er in seinen Augen. Nein, hör auf damit! Malcolm gab sich entspannt und lächelte befangen.
„Ach, das geht schon. Ich hab nur einen schlechten Tag.“
Das war mehr als nur ein schlechter Tag.
Zumindest wenn es nach seinen Hormonen ging. Irgendwas war da kaputt. „Malcolm, jetzt spiel hier nicht den Helden. Ich weiß, dass dich diese Ablehnung fertig macht.“ Nein, momentan machte ihn etwas ganz anderes fertig. Zu seiner Verwunderung hatte er durch dieses andere Problem sehr schnell seinen Kummer über Jessica und Vicky vergessen.
„Reese, ist schon okay. Wirklich.“
„Hast du morgen Zeit?“
Wieso sollte er das nicht haben? Nachdem er sich selbst wieder in die Sackgasse manövriert hatte, würde er wohl eine ganze Menge Zeit haben. „Ja, hab ich. Wieso fragst du?“ Konnte er wenigstens aufhören so gut zu riechen? Er schaute angestrengt auf den Tisch, als er mit ihm sprach. Da er nur einen Stuhl weiter saß, konnte er jede Bewegung seines Körpers wahrnehmen. „Wollen wir morgen zusammen was unternehmen? Ich hätte da eine coole Stelle, die ich dir schon immer Mal zeigen wollte.“ Und er nickte einfach nur.
Moment, nein! Das war nicht gut.
Er sollte jetzt am Besten so wenig Zeit wie möglich mit Reese verbringen. „Warte! Nein, ich glaub ich kann doch nicht.“ Reese sah ihn irritiert an. „Ach, weißt du was. Vergiss es.“ Seine Wangen erhitzten sich, als er Reese Blick auf sich spürte. „Ich bin einfach etwas durcheinander.“ verplapperte er sich und seine Fingerkuppe kratzte nervös im Holz herum. „Ich werde dich schon auf andere Gedanken bringen.“ meinte Reese mit breiten Grinsen, bevor er den Raum verließ.
Sein Puls ging ihm bis zum Hals, seine Hände schwitzten und er war rot im Gesicht. Eigentlich dachte er ja, dass seine Pubertät schon vorbei wäre, aber sein Körper demonstrierte ihm gerade das Gegenteil. „Scheiße.“ Beschämt ging er ins Bad, um sich etwas abzukühlen. Er wusch sich das Gesicht und atmete schwer auf.
Nur nicht die Nerven verlieren. Sein Bruder wollte ihn einfach etwas aufmuntern, was auch sehr lieb von ihm war. Sie würden morgen einfach einen Tag zusammen verbringen, wie sie das schon oft getan hatten. Und dann würde er nach Hause gehen und das alles vergessen. Genau, das war ein guter Plan. Er putzte sich die Zähne und zog sich um, bevor er wieder in ihr Zimmer ging.
Sein großer Bruder war gerade dabei sich das Tanktop auszuziehen und er schluckte schwer. Hatte Reese schon immer oberkörperfrei geschlafen? Mit absoluter Diskretion legte er sich neben Dewey ins Bett, während das Licht ausging. Jetzt musste er nur noch einschlafen. Dann konnte er sich durch die Schule quälen, bevor Reese ihn zu diesem geheimen Ort einlud. Wo auch immer das sein mochte.
Doch sein Körper wollte offenbar noch nicht einschlafen, weswegen er sich unruhig auf die Seite drehte. Keine gute Idee, denn Reese lag mit dem Rücken zu ihm. Durch den Schein des Mondes konnte er die Konturen seines Körpers erkennen. Oh, fuck! Wann hatte er angefangen seinen Bruder so attraktiv zu finden? Stöhnend zog er sich die Decke über den Kopf, aber die Bilder hatten sich bereits in den Tiefen seines Gehirns gespeichert. Er schlief tatsächlich irgendwann ein. Doch nur unter den unangenehmen Umstand, dass er einen Ständer und sehr unanständige Gedanken über seinen Bruder hatte.
Verwirrt wachte er am nächsten Morgen auf, wo er natürlich – wie konnte es anders sein – fast zeitgleich mit Reese wach wurde. Reese streckte sich durch und präsentierte seinen gut gebauten Oberkörper vor ihm, als ob nichts wäre. Und eigentlich war es auch sein gutes Recht das zu tun. Schließlich waren sie nur Brüder, aber er fühlte sich wie ein Spanner, als er ihm dabei zusah.
Neben dem Ständer nachts, hatte er natürlich auch eine Morgenlatte bekommen. Und die hielt ihn davon ab die Decke wegzuziehen. Doch leider würde diese Familie nicht für Chaos und Zerstörung stehen, wenn Dewey nicht komplett taktlos die Decke von sich wegwerfen würde. Entsetzt starrte er zu seinem kleinen Bruder, der absolut unberührt von seinen Gefühlen blieb.
„Hach, ich hab gut geschlafen.“ seufzte dieser zufrieden und stand auf.
Er bemerkte Reese Blick und zog sich die Bettdecke panisch über seinen Körper. Seine Ohren brannten, während er die Augen voller Scham schloss. Als ob man mit dem Verleugnen der Realität diese ändern könnte. Er wusste ganz genau, dass das nicht der Fall war, weswegen er sie wieder öffnete. Neben ihm stand noch immer Reese, oberkörperfrei und eine Schönheit von Mann, als dieser den Blick abwandte und wegging.
Nicht weniger konfus als gestern stand er auf und machte sich auf ins Bad. Irgendwie würde er diesen Tag schon überstehen. Er musste nur dafür sorgen, dass seine Hormone nicht frei drehten, so lange Reese in seiner Nähe war. Wo er gerade an ihn dachte, stand dieser neben ihn. Und zu seinem Unglück war er immer noch in seinen Schlafsachen. Wenn man Boxershorts als das bezeichnen konnte.
Reese war wirklich frei von jeglicher Scham. „Heiß.“ ertönte es neben ihn und er zuckte zusammen. „W-was?“ stotterte er verdattert und gab sich Mühe nicht auf den Oberkörper seines Bruders zu starren. „Draußen ist es echt heiß. Das ist gut.“ Sein Hirn setzte aus und er drehte sich von ihm weg. Er spürte wie die Hitze in seinen Ohren rauschte und atmete schwer auf.
Machte er das absichtlich?!
Nein, Reese konnte nichts für seine Hormone. Alles war wie immer. Lediglich bei ihm stimmte etwas gewaltig nicht. „Wir treffen uns dann nach der Schule.“ sprach Reese ihn von der Seite an und er nickte. Die Idee in den Spiegel zu schauen war wirklich nicht die Klügste, denn in der Spiegelung konnte er noch seinen Rücken erkennen, als die Tür sich wieder schloss. „Okay, Malcolm, hör auf damit. Du bist einfach etwas neben dir. Alles wird gut.“ raunte er sich selber zu, bevor er sich für die Schule fertig machte.
Der Unterricht zog sich diesmal quälend langsam hin. Und natürlich lachten ihn seine Mitschüler immer noch wegen der Sache mit Vicky aus, aber das war ihm egal. Er wollte einfach nur den Tag so schnell wie möglich hinter sich bringen, damit er nicht weiter über das nachdachte, was ihn heute davon abgehalten hatte auch nur einen klaren Gedanken zu fassen. Nicht hilfreich war, wenn der eigene Bruder in dieselbe Klasse ging wie er.
Selbst der wenige Abstand zwischen ihnen beiden half ihm nicht dabei, seinen Körpergeruch zu ignorieren. Was komisch war, denn er nahm nur den von Reese wahr. Als ob sich seine Sinne plötzlich geschärft hätten. Ah, verdammt! Wie sollte er dieses Treffen nur mit ihm überstehen? Die Klingel läutete und sie gingen raus. Reese zog ihn auf den Pausenhof, während seine Hand sich fest mit seinem Handgelenk umschloss.
„Du hast es aber eilig.“ rief er ihm zu, da er wirklich ein sehr hohes Tempo drauf hatte. „Wir dürfen unseren Bus nicht verpassen.“ Bus? Wo wollte er mit ihm hin, wenn dieser Ort so weit weg war? Seufzend ließ er sich von ihm mitschleifen, bis sie in den Bus einstiegen. „Wo hast du überhaupt das Geld her?“ fragte er seinen Bruder entgeistert, der mit ihm nach hinten ging. „Ich hab’s mir von Dad geliehen. Dafür soll ich im Gegenzug beim Haushalt helfen.“ erklärte Reese ihm und er nickte.
Gut, ihr Dad war ja immer noch der entspanntere Elternteil. Von daher war das nicht auszuschließen. „Und was willst du mit dem ganzen Zeug?“ Er deutete auf seinen Rucksack, an dem noch ein paar Teile dran hingen. Moment, waren das Campingsachen? „Ich dachte wir schwänzen morgen die Schule.“ meinte Reese und er riss die Augen auf. „Reese, ich kann doch nicht die Schule schwänzen. Wir sind im Abschlussjahr.“ belehrte er seinen großen Bruder, der von dieser Aussage unberührt blieb.
„Entspann dich. Das ist doch nur ein Tag.“
Was hieß hier nur ein Tag? Er wollte offensichtlich die Nacht mit ihm verbringen. Das alleine klang schon falsch. „Und was sagt Mum dazu?“ Reese zuckte mit den Schultern. Anscheinend interessierte ihn das herzlich wenig. Dabei hatte er sich doch gerade erst wieder mit ihr vertragen. „Wirst du wenigstens nach einem Job suchen?“ Reese blickte ihn an und ihm stockte der Atem. „Natürlich, ich hab es dir ja versprochen.“
Irritiert zog er die Brauen hoch, da er sich nicht an so ein Gespräch erinnern konnte. „M-mir?“ fragte er nach, während seine Hände schweißnass auf seiner Hose ruhten. „Ja, ich denke das ist dir wichtig.“ Jetzt verstand er gar nichts mehr, aber er hatte nicht den Mut weiter nachzufragen. Also wartete er einfach die Busfahrt ab, die sie an einen entfernten Wald brachte. Irgendwo in der Pampa war auch der letzte Ausstieg, als Reese ihn ins Freie zog.
Eigentlich war er nicht gerade der größte Campingfan. Vor allem wenn er sich an die Zeit erinnerte, als sie nicht genug Platz Zuhause hatten. Doch diesmal waren die Umstände anders. Er würde mit Reese in der Natur an einer freien Stelle das Zelt aufbauen und mit ihm eine schöne Zeit haben. Anscheinend hatte er sogar die Vorräte ihrer Eltern geplündert, da sie etwas Grillfleisch und billigen Kartoffelsalat dabei hatten. Und als Getränk gab es Limo und Sprudel. Da hatte sein Bruder echt vorgesorgt.
Sie saßen zusammen vor einem kleinen Gaskocher, der dafür sorgte, dass das Fleisch brutzelte. „Wie bist du überhaupt auf diese Idee gekommen?“ fragte er seinen Bruder möglichst unbefangen, da er heute auch wieder sein Tanktop trug. Ihm fiel gerade ein, dass er gar keine Wechselklamotten mitgenommen hatte. Egal, das war ja nur eine Nacht. Da würde er schon nichts brauchen.
Reese lag am Boden, den Kopf in den Nacken gelegt, während seine Arme nach hinten gedrückt waren. Selbst in dieser entspannten Körperhaltung wirkte er absolut anmutig. Sein Blick glitt langsam über seinen Oberkörper, bis hin zu seinen klaren, dunkelblauen Augen. Ihm war noch nie aufgefallen wie blau seine Augen waren. „Keine Ahnung, das war alles sehr spontan. Das Wetter ist doch echt toll.“ schwärmte Reese und er nickte.
Dieses Flattern was er in seinem Bauch spürte, fühlte sich sehr nach Verlieben an.
Aber er wollte sich nicht in seinen Bruder verlieben. Das war falsch.
Sein Herz war da offenbar anderer Meinung, denn im Gegensatz zu seinen niederen, körperlichen Instinkten, war dieses der Meinung so richtig in die Vollen zu gehen. Ihm schlug das Herz bis zum Hals und er atmete die warme Sommerluft ein. Reese war gerade dabei ihnen etwas vom Grillfleisch auf die Pappteller zu legen, als er ihm einen intensiven Blick zuwarf.
Konfus richtete er seinen Blick auf das Essen, was er mit vorsichtigen Bissen aufsaß. Die Idee an sich war wirklich nicht schlecht. Würde sein Körper nicht gerade so durchdrehen, hätte er das hier sicher mehr genießen können. Doch er konnte sich nicht vorstellen, dass das ein entspannter Tag wurde unter diesen Umständen. „Und schmeckt es gut?“ sprach Reese ihn von der Seite an und er nickte.
„Ja, es ist echt lecker.“ nuschelte er schüchtern und senkte die Lider.
„Und wie geht es dir mit deinem Liebeskummer?“
Seit wann war Reese ihm so nah? Der Pappteller wackelte bedenklich in seiner Hand, als er den Atem an seinem Hals spürte. „Es geht. Ich denke er ist weg.“ Der wurde durch etwas anderes ersetzt, was sich leider nicht weniger schlimm anfühlte. „Das ist gut.“ raunte Reese ihm zu, während dieser dabei war den Pappteller aus seiner Hand zu nehmen. „Reese, was machst du…“, aber er kam nicht dazu seinen Satz zu beenden, als er etwas Feuchtes auf seinen Lippen spürte.
„Hm-hmpf.“
Er wurde am Nacken gepackt, als Reese ihn auf den Mund küsste. Sie lösten sich voneinander und er starrte ihn aus großen Augen heraus an. „D-du….“ Was wollte er überhaupt sagen? Sein Verstand war auf Durchzug, als er sah wie Reese sich sein Tanktop auszog. „Du hast mich praktisch mit den Augen ausgezogen.“ raunte er ihm zu und drückte ihn auf die Wiese. Neben ihn sirrte der Gasherd vor sich hin, während Reese sich daran machte seinen Hals zu küssen. Ihm entwich ein Keuchen und er krallte sich ins Gras.
„Reese, ich… du.“ stotterte er hilflos.
Dieser war gerade dabei den Gürtel seiner Hose zu lösen, um sie über seine Beine zu ziehen. „Ich meine….“ Ach, egal. Sein Hirn machte sowieso nicht mehr mit. Vor allem nicht nachdem Reese ihn so leidenschaftlich geküsst hatte. „Du bist so heiß.“ schnurrte Reese, als er dabei war ihm das Oberteil auszuziehen. Diese Anziehung beruhte wohl auf Gegenseitigkeit. Ein Teil seines Verstandes meldete sich doch wieder, als ihm etwas einfiel.
„Hast du deswegen gefragt ob ich noch vergeben bin?“
Oh, verdammt. Reese Oberkörper strahlte im Sonnenlicht und er schluckte schwer. „Ja, das hab ich.“ raunte er ihm unter aufgeschlagenen Lidern zu und beugte sich zu ihm vor. Erneut gaben sie sich in einen heißen Kuss und er keuchte schwer. Er spürte wie Reese Hand in seine Shorts ging und ihn massierte. Seinen ersten Sex hatte er mit einer Frau beim Burning Man gehabt, aber das war nichts im Vergleich dazu. „Du bist so geil.“ Die Sonne blendete sein Gesicht, weswegen er die Augen schließen musste. Dadurch fühlte sich alles noch viel intensiver an.
Feuchte Küsse bedeckten seinen Körper und er stöhnte auf. Reese saugte und leckte an seinen Brustwarzen, während sich sein Körper unter ihm windete. „Ich hab dich schon so lange beobachtet.“ gestand Reese ihm, als er dabei war ihn mit Fingern das leichte Kleidungsstück über seine Beine zu ziehen. „Es ist nicht fair so einen attraktiven Bruder zu haben.“ War das ein Kompliment? Sein Hirn war total benebelt durch die Berührungen und er spürte das intensive Saugen an seinem Hals.
„Gleichfalls.“ stöhnte er und spürte wie Reese sich auf ihm bewegte. Sein erhärtetes Glied rieb sich an ihm und die Hitze übermannte seinen Körper. In seiner Erregung würde es nicht mehr lange dauern bis er kam. „Ich will dich.“ Seine Augen waren dunkel vor Lust, als er diese Worte aussprach. Ihre Münder umschlossen sich erneut zu seinem feuchten Kuss, als er sich mit ihm auf der Wiese wälzte.
Ein Stein drückte gegen seinen Rücken, aber das war ihm egal. Zwischen seinen Beinen brannte es und sie rieben sich hemmungslos aneinander. „Oh fuck, du bist so heiß!“ stöhnte Reese kehlig in seine Halsbeuge, während seine Fingernägel sich in seinen Rücken bohrten. Er suchte seinen Mund, um ihn weiter zu küssen. Sie streichelten sich voller Lust und tauschen dabei fleißig ihren Speichel aus.
Und eigentlich genoss er es gerade so wild mit ihm rumzumachen, als er einen verbrannten Geruch in der Nase wahrnahm. „Reese, liegt das Fleisch noch auf dem Grill?“ Er spürte nur wie sein Bruder von ihm runtersprang und mit Fingerspitzen das Fleisch auf die Wiese beförderte. Mit einer Hand wickelte er es in die Plastikfolie ein, während er die Aussicht bewunderte. Irgendwie fühlte es sich surreal in der Wiese mit seinem Bruder zu liegen, obwohl er fest davon ausgegangen war, dass diese Anziehung einseitig war.
Er spürte wie sich Reese Körper neben ihn legte und mit seinen Locken spielte. „Wollen wir weiter machen?“ Ein Schaudern ging durch seinen Körper, als er diese Worte aussprach. Seine Hände rupften unterbewusst das Gras und er blickte in seine Augen. „Ich versuche nur zu begreifen was hier gerade passiert.“ antwortete er ihm. Ihm klopfte immer noch das Herz bis zum Hals, da er überzeugt war, dass das alles ein ganz großer Irrtum war.
Hatte Reese schon vorher ein Auge auf ihn geworfen?
Und wieso war ihm das nie aufgefallen?
Dieser war noch immer dabei seinen Haaransatz zu streicheln, was ihm eine Gänsehaut verpasste. Seufzend schloss er die Augen und genoss die Berührung. Reese intensivierte seine Berührung und rückte näher an ihn ran. „Gefällt dir das?“ fragte er ihn sanft, während ein glückliches Seufzen seine Kehle verließ. Weiche Lippen legten sich auf seinen Mund und Reese begann ihn erneut zu berühren. Heiße Wellen strömten durch seinen Körper und vernebelten seine Sinne.
„Ich hab dich schon immer schön gefunden, aber da wir Brüder sind, hab ich mich nie mehr getraut.“ gestand Reese ihm, der dabei war seinen Hals zu küssen. Feuchte, warme Berührungen, die seinen Körper vor Entzückung winden ließen. Er war wie Wachs in seinen Händen, als dieser ihn immer mehr berauschte.
Seine Hände waren einfach überall und er warf den Kopf stöhnend nach hinten. „Reese.“ wimmerte er, da dieser dabei war seinen Penis in den Mund zu nehmen. Unbeschreibliche Hitze breitete sich in seinem ganzen Körper auf. Diese warme Feuchtigkeit brachte ihn dazu sich unter ihm aufzubäumen. Sein Becken drückte sich nach oben und er krallte sich mit aller Kraft in die Erde.
Er spürte nur noch wie die warme Flüssigkeit aus seinem pochenden Glied floss, während die heiße Sonne auf ihre Körper strahlte. Die Hitze flimmerte vor seinen Augen und er kam nur langsam wieder zur Besinnung. Neben ihm lag Reese, der sein Sperma in sich aufnahm. Seine Zunge rollte neckisch gegen seinen Bauchnabel und ihn verließ ein ersticktes Keuchen. „Und wie hast du herausgefunden, dass ich auch etwas für dich empfinde?“ hauchte er, da sein Körper noch immer vor Erregung zitterte.
Reese küsste sich zärtlich zu ihm hoch, bis sich ihre Lippen trafen. Sie küssten sich lange und ausgiebig, bevor er ihm diese Frage beantwortete. „Du warst nicht gerade unauffällig, als du mich gestern so angesehen hast.“ kicherte Reese und er spürte wie sich seine Wangen erhitzten. Das lag sicher auch ein wenig an der Hitze, denn draußen war es sicher über 30° heiß. „Ich hab mir echt Mühe gegeben es zu verbergen.“ nuschelte er und sah zu ihm hoch, da er sich mit seinem Körper auf ihn gelegt hatte.
„Das ist dir nicht besonders gelungen.“ erwiderte Reese mit einem frechen Grinsen und er klapste ihm den Hintern. „Oh, da wird jemand frech.“ Und er packte ihn an seiner Hüfte, um sich mit ihm erneut in der Wiese zu wälzen. Jetzt lag er über ihn, so, dass Reese seine Hände tief in seinen Pobacken vergraben konnte. In seinen Augen funkelte es. Wow, dieser Blick verschlug ihm echt den Atem, als er spürte wie einer seiner Finger tiefer ging.
„Und hattest du schon einmal Analsex?“
Er lief rot an. Nein, das hatte er noch nie gehabt. „Du etwa?“ Reese schüttelte den Kopf. „Du hattest doch mit dieser einen Frau beim Burning Man Sex gehabt.“ Seine Röte vertiefte sich und er senkte den Blick. „Ja, aber das war nichts Richtiges. Ich hatte einfach Sex mit ihr.“ erklärte er seinem Bruder, der dabei war unablässig seinen Rücken und Hintern zu streicheln und ihm entwich ein Keuchen. Nicht hilfreich war, dass sich Reese Härte noch immer gegen seine drückte. „Willst du mich?“ fragte er ihn schüchtern und dieser erwiderte das mit einem anzüglichen Lächeln.
„Wenn du willst.“ antwortete ihm, der die Augenbrauen dabei neckisch hob.
„Ich hab aber nichts dabei.“ meinte er und atmete schwer.
Diese Hitze zwischen seinen Beinen war kaum zu ertragen. Außerdem schwitzte er auch ein wenig, da sie in der prallen Sonne lagen. „Wollen wir dafür in den Schatten gehen?“ warf er hinterher und Reese nickte. Dieser stand auf und präsentierte seinen wunderschönen Körper im Sonnenlicht, als er sich vor ihm streckte. Dann wühlte er in seiner Tasche und zog ein paar Kondome und Gleitgel heraus. Sein Lächeln war so unwiderstehlich und gewinnend, dass ihm für kurze Zeit der Atem stockte.
„Es ist nicht fair so einen attraktiven Bruder zu haben.“
Nein, das war es wirklich nicht. Er stand auf und spürte den Abdruck der Gräser auf sich. Bei seinem großen Bruder sah es ähnlich aus, dessen Rücken wie tätowiert wirkte, aber sie waren diesmal etwas besser vorbereitet. In dem Rucksack war wohl noch eine Decke, die er auf dem Boden ausbreitete. Sie lagen sich darauf, bevor Reese ihn aus Lust verhangenen Augen ansah.
Er fühlte sich jetzt schon vernascht, obwohl sie noch nicht einmal angefangen hatten.
„Und wie willst du es?“ fragte er und er blinzelte ihn verwirrt an. Reese erwiderte das mit einem lauten Lachen, als er seinen Blick bemerkte. „Ich meinte damit welche Position dir lieber ist.“ Noch immer verstand er nur Bahnhof, aber Reese demonstrierte ihn was er damit meinte. Er drückte ihn mit dem Rücken auf die Decke und blickte ihm tief in die Augen. Seine Hände umfassten seine Schenkel und legten sie auf seine Schulter. „Soll ich es dir so besorgen oder willst du dich vor mir bücken?“
Ihm war noch heißer, als man es bei dieser schwülen Sommerhitze schon sein konnte. Ein leises Keuchen brach aus ihm heraus, als Reese ihn eindringlich ansah. „Such es dir aus.“ stotterte er, was mit einem lasziven Grinsen erwidert wurde. „Du magst es wohl dominiert zu werden.“ Wollte er das? Keine Ahnung, aber unter Reese Augen wurde er schwach, als dieser mit dem Gleitgel befeuchteten Finger in seinen Eingang drang.
Malcolm musste sich wieder ins Gras krallen, da sich die Berührung sehr ungewohnt anfühlte. Sein Kopf legte sich auf die Seite, da die Haltung auf Dauer anstrengend war. „Wenn was ist, gib mir Bescheid?“ sprach Reese zu ihm und er nickte. Nein, eigentlich wollte er nicht, dass sich etwas an der Position änderte. Er musste sich einfach daran gewöhnen Reese in sich zu haben. „Mehr.“ hauchte er mit schwacher Stimme.
Dieser Bitte ging Reese gerne nach, weswegen er einen zweiten Finger einführte. Erst verweilte er in dem Schließmuskel, bevor er anfing beide langsam in ihm zu bewegen. Der Rhythmus war sehr angenehm, als dieser gegen seine Prostata stieß. Ihn entwich ein ersticktes Keuchen, als sich Reese Blick immer mehr verschleierte. „Soll ich in dich eindringen?“ Und er nickte einfach nur, da alles vor seinen Augen leuchtete.
Diesmal konnte er es nicht auf die Sonne schieben, die sich hinter den blühenden Zweigen des Baumes versteckte. Erst spürte er kühle Luft zwischen seinen Beinen, als Reese erneut in ihn eindrang. Seine Härte drückte sich gegen seinen Eingang und er stöhnte auf. Das war unglaublich berauschend. Er spürte erneut die heißen Wellen, die über seinen Körper bebten und er wand sich unter seinen Berührungen.
Reese lehnte sich bis zu ihm nach vorne, so, dass sich seine Knie fast gegen seine Brust drückten. Sie küssten sich mit heißen Speichelfäden, während sie synchron stöhnten. Er genoss es ihm dabei in die Augen zu sehen, doch gleichzeitig spürte er wie es in seinen Ohren rauschte. Die Augen schließend, genoss er es wie Reese sich in ihm bewegte und ihn immer mehr zu den Sternen brachte. Er erhöhte sein Tempo und spürte wie die Flammen in seinem Körper loderten. Ein heißer Strom ging durch seinen Körper, als er sich unter ihm aufbäumte, um sich erneut auf seinem Bauch zu ergießen.
Nur kurze Zeit später spürte er wie die warme Flüssigkeit aus Reese Penis in seinen Schließmuskel strömte. Das Gummi zwischen ihnen fiel ihm kaum auf. Erst als sein Penis erschlaffte und er sich keuchend aus ihm zog, öffnete er die Augen und sah den schweißnassen Körper seines Bruders, der vor Aufregung bebte. „Oh fuck, das war gut.“ Er fuhr sich durch die Haare und sah dabei so unglaublich sinnlich aus.
„Du bist so schön.“ bemerkte er und Reese lächelte.
„Du auch, kleiner Bruder.“ erwiderte er, während seine Betonung auf dem Wort Bruder lag. „Wir dürfen das Niemanden sagen.“ Reese grinste breit, als er dabei war das Kondom zwischen seinen Fingerspitzen um sich selbst zu drehen. Dieses landete achtlos im Gras, bevor er sich zu ihm vorbeugte und ihn küsste. „Wenn alles gut läuft, sind wir doch sowieso bald von Zuhause weg.“ Wo er Recht hatte. So lange sollten sie das doch noch vor ihren Eltern verheimlichen können. „Du hast Recht. Ich frage mich nur wie es mit uns weiter geht.“
Reese thronte noch immer auf seiner Hüfte, als er eine überlegende Geste machte. „Na ja, ich hab gehört, dass du studieren willst und ich werde mir wohl einen Job suchen, mit dem ich mir auf Dauer eine Wohnung finanziere.“ Reese lächelte ihn vielsagend an. „Und wenn dein College nicht zu weit weg ist, kannst du mich ja besuchen.“ Der Gedanke klang wirklich gut. „Ja, ich glaube das ist eine gute Idee.“
Er zog seinen großen Bruder zu sich ran, um ihn sehnsüchtig zu küssen. „Hier gibt es nicht zufälligerweise einen See in der Nähe, wo wir uns waschen können?“ Reese hob frech die Brauen. „Und ob. Sonst hätte ich mir nicht dieses Fleckchen ausgesucht. Ich hätte auch nichts gegen eine Abkühlung.“ Und er erhob sich von ihm. Nicht ohne vorher nochmal demonstrativ seinen Körper zu präsentieren. „Du Angeber!“ raunte er ihm zu, als er aufstand. „Was denn?“ entgegnete Reese mit Augenzwinkern, bevor er ihn mit sich mitzog. Malcolm schüttelte lachend den Kopf, als sie Richtung See gingen. „Und was diese Vicky angeht…“, schnitt Reese das Thema nochmal an. „Vergiss sie einfach. Du bist was Besonderes.“
Malcolm blickte ihn verwirrt an.
„Du meintest doch, dass sie sich für dich geschämt hat.“ Jetzt fiel bei ihm der Groschen. „Ach, ist schon okay.“ wehrte er ab und spürte wie sich seine Wangen rot färbten. Doch Reese drehte sich zu ihm und packte ihn an seinen Armen. „Nichts ist okay. Ich fand das echt scheiße wie dich beide behandelt haben.“ Wow, mit so einem Stimmungswechsel hatte er wirklich nicht gerechnet.
Er spürte wie Reese seinen Haaransatz berührte. „Du bist etwas Besonderes, ja? Und jeder der was anderes sagt ist ein Idiot.“ War das gerade ein Liebesgeständnis? „Danke.“ nuschelte er und biss sich auf die Unterlippe. Das wurde mit einem warmen Lächeln erwidert, während Reese sich vorlehnte und ihn küsste. „Und falls du dich fragst ob das gerade ein Liebesgeständnis war. Ja, das war es.“ Bevor er noch etwas sagen konnte, wurde er wieder Richtung See gezogen.
Die Wärme strahlte auf ihren Körpern, als sie in den See sprangen. Das Wasser funkelte in allen Blautönen und sie genossen es im Wasser zu planschen. Sie verbrachten den restlichen Tag damit das warme Wetter zu genießen, schmiedeten Zukunftspläne und schliefen am Ende des Tages unter dem Sternenhimmel, da sie es nicht schafften das Zelt aufzubauen. Und als er ihm so im Schein des Mondes sah, wurde ihm bewusst, dass er ebenso besonders war, wie er für ihn.
